Der geplatzte Mega-Transfer von Marko Arnautovic zu Rapid im vergangenen Sommer sorgt weiter für Gesprächsstoff. Nun legte Sportchef Markus Katzer bei "Sky" nach und bestätigte, wie weit die Gespräche tatsächlich waren.
"Da war eine Möglichkeit, und wenn man einen Marko Arnautovic verpflichten kann, dann passiert der Transfer nicht von heute auf morgen. Das Problem war, dass bekannt wurde, dass wir uns mit dem Thema beschäftigen. Das ist viel zu früh rausgekommen. Irgendwann war die Entscheidung da, dass es einfach nicht möglich ist in der Konstellation", erklärte Katzer bei "Talk und Tore".
Damit decken sich seine Aussagen teilweise mit jenen des ÖFB-Rekordtorschützen selbst. Arnautovic hatte zuletzt betont, dass die Verhandlungen mit Rapid bereits weit fortgeschritten waren. Vor direkten Gesprächen mit Roter Stern Belgrad sei sein Bruder sogar schon früh von den Hütteldorfern kontaktiert worden.
Zu Beginn habe es laut Arnautovic "sehr positive Gespräche" gegeben. Doch dann kippte die Situation abrupt. "Es ist schnell zu einem Harakiri geworden und für mich war es das dann", so der 36-Jährige gegenüber der "Krone". Was genau hinter diesem "Harakiri" steckt, ließ der Stürmer offen. Klar ist jedoch, dass der Wechsel für ihn mehr als nur eine Option war. "Ich wollte zurück, ich wollte natürlich in meine Heimat. Ich wollte nach Wien und ich wollte den Fans auch das geben", schilderte Arnautovic.
Am Ende platzte der Deal spektakulär. Statt nach Hütteldorf wechselte der Ex-Inter-Star nach Serbien zu Roter Stern Belgrad. Ganz abgeschlossen ist das Thema für Arnautovic aber noch nicht. Er kündigte an, irgendwann alle Hintergründe offenzulegen. "Ich werde einmal darüber reden, jetzt ist noch nicht der Zeitpunkt."