Kein FPÖ-Mandat für Philippa Strache

Die Entscheidung ist gefallen: Philippa Strache wird kein Nationalratsmandat der FPÖ erhalten.
Wie der Wiener FPÖ-Vizebürgermeister Domink Nepp in einer ersten Stellungnahme erklärt, gäbe es noch Aufklärungsbedarf bezüglich Philippa Strache: "Es war keine leichte Entscheidung, doch es gibt noch Vorwürfe, die von anonymer Seite erhoben wurden". Daher hat sich der Landesparteivorstand Wien dafür ausgesprochen, bis zur Prüfung - "intern und extern", so Nepp - kein Mandat an die Gattin des gefallenen Ex-Parteichefs Heinz-Christian Strache zu erteilen.

Die vier zukünftigen Wiener FPÖ-Mandatare für den neugewählten Nationalrat sind daher die langjährige FPÖ-Abgeordnete Dagmar Belakowitsch, Justizsprecher Harald Stefan, Jugendsprecherin Ricarda Berger und der umstrittene, ehemalige dritte Nationalratspräsident Martin Graf.



CommentCreated with Sketch.47 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Philippa Strache kandidierte auf der Wiener Landesliste auf Platz vier - für einen direkten Einzug hatte es aufgrund der "massiven Verluste" (Nepp) aber dennoch nicht gereicht ("Heute.at" hat berichtet). Sie wäre nur zum Zug gekommen, hätte der Nationalratsabgeordnete Harald Stefan, der auf der Landesliste vor Strache platziert war, das im Wahlkreis Wien-Süd errungene Direktmandat und nicht jenes auf der Landesliste angenommen.

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