Keine Sperre wegen Wetter

Kein Ring-Chaos beim zweiten ESC-Halbfinale

Beim zweiten Song-Contest-Halbfinale am Donnerstag bleibt der Ring erneut offen. Tausende Fans werden trotzdem erwartet.
Wien Heute
14.05.2026, 11:06
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Wien steht weiter ganz im Zeichen des Eurovision Song Contest. Am Donnerstag steigt in der Stadthalle das zweite Halbfinale der 70. ESC-Ausgabe – diesmal ohne Ringsperre und ohne Platzverbot rund um die Halle.

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Schon beim ersten Halbfinale am Dienstag hatte die Stadt auf eine Sperre des Universitätsrings beim Rathausplatz verzichtet. Grund dafür war das kühle Wetter und die geringere Besucherzahl als erwartet. Laut Stadt Wien Marketing kamen rund 12.000 Fans ins Eurovision Village am Rathausplatz. Deutlich weniger als die möglichen 30.000 Besucher.

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Auch für Donnerstag sehen die Wetterprognosen eher durchwachsen aus. Deshalb bleibt der Ring erneut offen. Die geplanten Sperren hätten eigentlich die Kapazitäten beim Eurovision Village verdoppeln sollen.

Programm startet um 11 Uhr

Im Eurovision Village beginnt das Programm diesmal schon am Vormittag. Von 11 bis 14 Uhr steigt ein Frühschoppen des Wiener Blasmusikverbands. Mit dabei ist auch Musik-Kabarettist Christof Spörk, Gründer der Band Global Kryner, die Österreich bereits 2005 beim Song Contest vertreten hatte.

Ab dem Nachmittag folgen dann mehrere Live-Auftritte internationaler Acts. Unter anderem stehen Sal da Vinci mit "Per Sempre Sì", Linda Lampenius und Pete Parkkonen mit "Liekinheitin" sowie Sarah Engels mit "Fire" auf der Bühne. Kurz vor Beginn der TV-Show spielt Global Kryner noch ein Konzert direkt am Rathausplatz.

15 Länder rittern um Finaleinzug

In der Stadthalle kämpfen am Abend insgesamt 15 Länder um den Einzug ins große Finale am Samstag. Als einer der Mitfavoriten gilt der Däne Soren Torpegaard Lund mit seiner Electronummer "For Vi Gar Hjem". Für Österreich steht ESC-Hoffnung Cosmo mit "Tanzschein" auf der Bühne - allerdings außer Konkurrenz, da Österreich als Gastgeber fix fürs Finale qualifiziert ist.

Bis zu 1.000 Euro Geldstrafe

Anders als noch beim ersten Halbfinale gibt es rund um die Stadthalle diesmal kein Platzverbot. Am Dienstag hatte die Polizei ein Sicherheitsgebiet eingerichtet, betreten durfte die Zone nur ein genau definierter Personenkreis wie Anrainer oder Ticketbesitzer. Wer dagegen verstieß, musste mit Geldstrafen bis zu 1.000 Euro rechnen.

Ganz aufgehoben sind die Sicherheitsmaßnahmen aber nicht. Für die gesamte ESC-Woche gilt weiterhin eine Drohnenverbotszone rund um Stadthalle, Rathausplatz und Praterdome. Zudem bestehen an allen Veranstaltungsorten Durchsuchungsanordnungen.

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