Eigentlich wollte sie nur ihren Traum leben: Einmal für Deutschland beim Eurovision Song Contest singen. Doch kaum wurde bekannt, dass Sarah Engels (33) beim deutschen Vorentscheid dabei ist, kippte die Stimmung im Netz.
Zwischen Glückwünschen und Support tauchten plötzlich auch gehässige Kommentare auf. Einer davon traf die Sängerin besonders hart – und brachte sie dazu, öffentlich zu reagieren.
"Keine Brüste = null Punkte für Deutschland", hat tatsächlich ein User geschrieben. Eine Nachricht, die Engels nicht einfach stehen ließ. Statt zu schweigen, machte sie den Angriff öffentlich und setzte ein klares Statement gegen Bodyshaming.
Auf Instagram reagierte die ehemalige "DSDS"-Kandidatin mit deutlichen Worten: "Körper sind keine Produkte, keine Bewertungsskala und kein Punktesystem", schrieb sie. Brüste würden weder den Wert noch das Talent eines Menschen bestimmen – und schon gar nicht die Stärke.
In dem dazugehörigen Video zeigt sich Engels selbstbewusst tanzend zu ihrem Song "Fire", mit dem sie beim Vorentscheid überzeugen will. Botschaft klar: Selbstbewusstsein statt Scham.
Auch in ihrer Story legte die zweifache Mutter nach. Besonders berührend: "Ich habe zwei wundervolle Kinder mit meinen Brüsten ernährt." Frauen seien nicht auf der Welt, um Erwartungen zu erfüllen oder Schönheitsidealen zu entsprechen.
Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. In den Kommentaren hagelte es Zuspruch.
"Woher nehmen sich vor allem Männer das Recht, über unsere Körper zu urteilen?" schrieb eine Userin. Andere kommentierten: "Bäm! Du bist wundervoll!" oder "Ich werde immer mehr Fan von dir."
Statt sich kleinmachen zu lassen, hat Sarah Engels den Spieß umgedreht – und aus Hass eine starke Botschaft für Selbstliebe und Respekt gemacht. Und genau das dürfte ihr beim ESC mehr Punkte bringen als jede Oberweite.