Tragisches Ende

Keine Hoffnung mehr – Experten erwarten Wal-Drama

Die Hoffnung auf Rettung schwindet: Ein Buckelwal liegt weiter bewegungslos vor der Ostseeküste, Experten beobachten das Tier aus der Ferne.
Newsdesk Heute
02.04.2026, 14:07
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Der Buckelwal vor der Ostseeküste hat sich weiterhin nicht von der Stelle gerührt. Laut einer Sprecherin des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund hat sich das Tier bis Donnerstag in der Früh "nicht bewegt und atmet etwa alle fünf Minuten".

Der Meeressäuger wird nach wie vor von Experten aus der Ferne beobachtet. Im Vergleich zum Mittwoch gibt es keine Veränderungen. Behörden und Experten sehen für den seit Wochen vor der Ostseeküste umherirrenden Buckelwal keine Hoffnung mehr.

Rettungsversuche eingestellt

Am Mittwoch haben die offiziellen Stellen die aktiven Rettungsversuche für das in seichtem Wasser vor der Insel Poel in Mecklenburg-Vorpommern gestrandete Tier eingestellt. "Wir gehen fest davon aus, dass das Tier dort verstirbt", sagte Burkard Baschek, wissenschaftlicher Direktor der Stiftung Deutsches Meeresmuseum, am Mittwoch vor Journalisten.

Der Buckelwal, der etwa zwölf bis 15 Meter lang ist, irrt laut Behörden seit rund vier Wochen durch die Ostsee. Am Montag voriger Woche strandete das Tier zuerst vor der schleswig-holsteinischen Küste auf einer Sandbank. Nachdem er dort mit Baggern wieder befreit wurde, blieb er seit Samstag vor Mecklenburg-Vorpommern in der Wismarer Bucht stecken.

Am Montagabend konnte sich das geschwächte und vermutlich kranke Tier noch einmal aus eigener Kraft vom Meeresgrund lösen und war für einige Stunden verschwunden, bevor es am Dienstag wieder in die Wismarer Bucht zurückkehrte und sich vor Poel bei Wismar erneut festsetzte.

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