Das ist der Knackpunkt

Keine Palace-Verhandlungen – geht Glasner zu United?

Oliver Glasner zählt zu den begehrtesten Trainern Europas. Ein Verbleib bei Crystal Palace ist fraglich. Zieht es ihn zu einem Traditionsverein?
Sport Heute
18.09.2025, 21:30
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Oliver Glasner und Manchester United – geht da was? Der Erfolgstrainer befindet sich bei Crystal Palace im letzten Vertragsjahr. Ob der Österreicher auch darüber hinaus im Süden Londons coachen wird, ist allerdings noch fraglich. Der 51-Jährige machte sich in den vergangenen Jahren international einen Namen, gewann zuletzt mit seinem Team den FA-Cup und ist wettbewerbsübergreifend seit 15 Spielen ungeschlagen.

Die Leistungen des Coaches bleiben nicht unentdeckt – Interessenten soll es einige geben. Darunter wohl auch der weiterhin hinkende englische Traditionsverein Manchester United. Bei den "Red Devils" steht nämlich wieder einmal der Trainer kurz vor dem Abschuss. Obwohl bei seiner Vorstellung hochgepriesen, dürfte die Zeit von Ruben Amorim bei United schon bald vorbei sein.

Drei Spiele soll der Portugiese noch haben, um seine Bosse mit Leistungen von seinem Verbleib zu überzeugen. Danach soll die Situation des Trainers evaluiert werden. Die richtungsweisenden Duelle bis dahin: Chelsea, Brentford und Sunderland. Nach einem durchwachsenen Saisonstart befindet sich der Traditionsverein nach vier Spielen (ein Sieg, ein Unentschieden und zwei Niederlagen) aktuell mit lediglich vier Punkten auf Tabellenplatz 14. Wie der "Daily Mirror" berichtet, steht Glasner ganz oben auf der Wunschliste der United-Bosse, sollte Amorim nach dieser Galgenfrist entlassen werden.

Der österreichische Erfolgscoach selbst, obwohl im letzten Vertragsjahr, will sich aktuell noch nicht mit seiner Zukunft befassen. Er selbst erklärte, dass "die Zeit kommen wird." Vor allem die letzten Tage des Transferfensters dürften dem österreichischen Erfolgstrainer einiges an Energie und Nerven gekostet haben. Auch deshalb soll der 51-Jährige noch nicht mit Crystal Palace über eine Verlängerung in Verhandlungen getreten sein. Diese dürften allerdings starten, sobald Matt Hobbs seinen Posten als neuer Sportdirektor des Klubs antritt.

Knackpunkt für eine Palace-Verlängerung könnte vor allem der Kader werden, der Glasner bei Palace zur Verfügung gestellt wird. Denn der Österreicher forderte nach dem Abgang von Flügelspieler Eberechi Eze im Sommer mit Nachdruck Verstärkungen – die blieben aber aus. Stattdessen verlor der Trainer beinahe noch am letzten Tag des Transferfensters seinen Kapitän Marc Guehi an Liverpool. Er selbst soll sein Veto eingelegt und im Falle eines Transfers mit seiner Kündigung gedroht haben, sollte kein adäquater Ersatz verpflichtet werden. Mittlerweile korrigierte Glasner die Medienberichte über seine Drohung.

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