Lockdown-Aus für Parkgebühren in Wels, zieht Linz nach?

In Linz wird noch überlegt, ob die Kurzparkzonen gebührenpflichtig bleiben.
In Linz wird noch überlegt, ob die Kurzparkzonen gebührenpflichtig bleiben.Heute.at
Im ersten Lockdown verzichteten viele Städte auf die Einnahmen durch gebührenpflichtige Kurzparkzonen. Wels macht das auch im Lockdown 2.

Es war eine Entlastung für alle jene, die in systemrelevanten Berufen auch während des Corona-Lockdowns in Linz, Wels und anderen Städten arbeiten mussten. Viele Städte und Gemeinde hoben im Frühling keine Parkgebühren in den Kurzparkzonen ein.

Doch wie schaut es nun im zweiten Lockdown aus? Während man in Wien in den Kurzparkzonen weiter bezahlen muss, sieht man das in Oberösterreich anders. Zumindest in Wels, denn dort wird wie bereits im „ersten Lockdown“ im Frühjahr die Gebührenpflicht in den Kurzparkzonen in der Welser Innenstadt mit Dienstag, 17. November aufgehoben.

Linz beobachtet Entwicklung

In Linz hingegen will man sich die Entwicklung erst einmal ansehen. "Wir werden beobachten, ob es überhaupt zu einer merklichen Verringerung der Autos kommt. Ist das doch der Fall, dann werden wir die Gebührenpflicht wieder aussetzen", sagt der zuständige Vize-Bürgermeister Markus Hein (FPÖ) im Gespräch mit "Heute".

Er rechnet allerdings damit, dass weitaus mehr Menschen nach Linz fahren und einen Parkplatz suchen, als im Frühjahr. Am Freitag schon soll aber eine Entscheidung fallen.

Zudem war schon im ersten Lockdown zu beobachten, dass durch die Aussetzungen in vielen Teilen der Stadt die Anwohner (mit Parkpickerl) nur schwer freie Parkplätze finden konnten, das wolle man dieses Mal verhindern.

In Steyr hatte man schon im ersten Lockdown darauf verzichtet, die Parkgebühren nicht einzuheben. 

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