Nur wenige Tage nach dem großen USA-Besuch von König Charles wurde Prinz Harry in Los Angeles gesichtet. Der 41-Jährige traf sich mit Freunden zum Lunch im Nobu – einem der Hotspots der Promi-Stadt.
Ganz leger in Khaki-Hemd, dunkler Hose und Sonnenbrille schlenderte der Herzog von Sussex durch Beverly Hills. Die Bilder wirken entspannt. Doch hinter dem lockeren Auftritt steckt erneut eine unangenehme Wahrheit: Zwischen Harry und seinem Vater herrscht weiterhin Distanz.
Denn obwohl sich beide zeitgleich in den USA befanden, kam es zu keinem Treffen.
Laut "People" sei das allerdings von Anfang an klar gewesen. Der viertägige Staatsbesuch von Charles und Camilla Parker Bowles sei bis ins kleinste Detail durchgeplant gewesen. "Bei einem Staatsbesuch ist jede Minute durchgetaktet", erklärte eine Quelle dem Magazin.
Besonders brisant: Harry soll gar nicht erst versucht haben, seinen Vater zu sehen.
"Harry weiß, wie die Dinge laufen und hätte unter diesen Umständen auch nicht danach gefragt", heißt es weiter. Zwischen den Zeilen wird deutlich: Die Beziehung bleibt kompliziert.
Dabei wäre die Gelegenheit eigentlich günstig gewesen. Charles reiste für mehrere Tage durch die USA – unter anderem nach Washington, New York und Virginia. Danach flog er sogar noch alleine weiter nach Bermuda.
Harry hingegen blieb an der Westküste. Gemeinsam mit Meghan Markle lebt er weiterhin in Montecito, rund anderthalb Stunden von Los Angeles entfernt.
Seit dem royalen Rückzug 2020 gilt das Verhältnis innerhalb der Familie als schwer belastet. Besonders nach Interviews, Dokus und Enthüllungen über das Königshaus kühlte der Kontakt deutlich ab.
Das letzte persönliche Treffen zwischen Charles und Harry fand laut Bericht im September 2025 in London statt. Davor hatten sie sich zuletzt im Februar 2024 gesehen – kurz nachdem bekannt wurde, dass der König an Krebs erkrankt ist.
Innerhalb royaler Kreise sorgt Harrys neues Leben weiterhin für Diskussionen. Vor allem die Mischung aus Charity-Arbeit und kommerziellen Projekten wird kritisch gesehen.
Royal-Expertin Sally Bedell Smith meint sogar: "Sie gehen immer weiter an Grenzen – und machen eine Versöhnung schwieriger."
Aus Harrys Umfeld weist man das allerdings entschieden zurück. Der Vorwurf, er wolle "halb drin, halb draußen" sein, sei Unsinn. Seine Projekte hätten nichts mehr mit der Monarchie zu tun.
Trotzdem bleibt der Eindruck: Selbst wenn Charles und Harry nur wenige Flugstunden voneinander entfernt sind – emotional liegen weiterhin Welten zwischen ihnen.