Nach der Landesgesundheitsreferenten-Konferenz in Graz sollte laut einer Aussendung Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein in einer Pressekonferenz über die Corona-Impfung in Österreich und weitere Schritte informieren, doch er nahm nicht am Medientermin teil, "Heute" berichtete.
Die steirische Landesrätin Juliane Bogner-Strauß entschuldigte ihn mit den Worten: "Er musste leider weiter". Mückstein nahm nach der Konferenz gleich den nächsten Zug zurück nach Wien.
Der Grund dafür: Das erste Arbeitsgespräch mit Arbeitsminister Martin Kocher wäre am Programm gestanden. Dieses Treffen war schon seit geraumer Zeit ausgemacht, musste nun aber aufgrund terminlicher Schwierigkeiten abgesagt werden.
Laut seiner Pressesprecherin war die Teilnahme an der Pressekonferenz in Graz auch gar nicht vorgesehen.
Die Landesgesundheitsreferenten hatten nach der Konferenz Einigkeit demonstriert: Sie wollen vom Bund nicht nur mehr Geld für die Abdeckung der Corona-Pandemie-Kosten, Stichwort Spitalsausgaben, sondern sie fordern auch Long-Covid-Einrichtungen - und die Verantwortung für das Impfen soll künftig Sache der Krankenversicherungen werden. Mit Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) sei man in gutem Einvernehmen gewesen, hieß es.