Mit Spannung wurde das Urteil gegen Marius Borg Høiby erwartet. Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit wurde am Montag zu vier Jahren Haft verurteilt.
Er muss zudem laut Medienberichten an vier seiner Opfer Schadenersatz in Höhe von umgerechnet rund 58.000 Euro zahlen. Persönlich erschien der 29-Jährige jedoch nicht vor Gericht.
Aus gesundheitlichen Gründen verfolgte Marius die Urteilsverkündung per Videoschalte aus dem Gefängnis Ila. Wie er auf die Entscheidung reagierte, blieb allerdings verborgen: Die Übertragung war nur auf dem Bildschirm des Richters zu sehen.
Wie "Bunte.de" berichtet, hatten auch seine Anwälte nach eigenen Angaben zunächst noch nicht mit ihm gesprochen.
"Marius war darauf vorbereitet, dass so etwas passieren könnte. Wenn man angeklagt ist und eine lange Hauptverhandlung durchlaufen hat, muss man das sein. Aber wir haben bisher noch nicht mit ihm darüber gesprochen. Er saß im Gefängnis in Ila und verfolgte die Urteilsverkündung per Videolink", erklärte Verteidiger Petar Sekulic. Ob gegen das Urteil Berufung eingelegt wird, ist noch offen.