Labour-Chef gegen Rücktritt

Starmer will trotz Schlappe weiterhin Premier bleiben

Nach einer Wahlschlappe wächst der Rücktrittsdruck auf Keir Starmer. Der britische Premier will jedoch weiterregieren.
Newsdesk Heute
12.05.2026, 17:49
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Der britische Premierminister Keir Starmer sieht sich nach einer schweren Wahlniederlage seiner Labour-Partei mit Rücktrittsforderungen konfrontiert. Dennoch lehnt er einen Rückzug vom Amt ab.

Bei einer Kabinettssitzung am Dienstag erklärte Starmer, dass in der Partei kein Verfahren zu seiner Absetzung begonnen wurde. Er betonte: „Das Land erwartet von uns, dass wir unsere Regierungsarbeit fortsetzen. Genau das ist es, was ich tue und was wir tun müssen.“

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Wie "20min" berichtet, hatte die Labour-Partei zuletzt eine empfindliche Wahlschlappe erlitten. Das führte zu wachsendem Druck auf die Parteiführung und den Premier.

Ministerin fordert Rücktritt

Kurz vor der Sitzung trat das erste Kabinettsmitglied zurück: Miatta Fahnbulleh, Staatssekretärin für Wohnungswesen, Gemeinden und Kommunalverwaltung. Sie forderte Starmer auf, „das Richtige für das Land zu tun“ und einen Zeitplan für seinen Rücktritt vorzulegen.

Fahnbulleh, die dem linken Flügel der Partei zugerechnet wird, sagte, sie sei stolz auf ihre Arbeit. Die Regierung habe aber nicht mit der Vision, dem Tempo und dem Mandat für Veränderungen gehandelt, das die Wähler erwartet hätten.

„Wir haben auch nicht als Labour-Partei regiert, die sich ihrer Werte bewusst ist und fest zu ihren Überzeugungen steht“, so Fahnbulleh.

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