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Kfz-Umfrage – Verbrennungsmotoren vs. E-Autos

Traditionelle Verbrennungsmotoren sind weiterhin im Trend. E-Autos holen nur langsam auf. Knapp 40% sind für Tempo 100 auf Österreichs Autobahnen.

Carolin Rothmüller
In Zukunft können sich 18 Prozent der Befragten vorstellen, ein Hybrid- oder Elektroauto zu kaufen. (Symbolbild)
In Zukunft können sich 18 Prozent der Befragten vorstellen, ein Hybrid- oder Elektroauto zu kaufen. (Symbolbild)
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Das Auto zählt aktuell zu den polarisierendsten Themen und dennoch ist das eigene Kfz noch immer Statusobjekt Nummer eins der Österreicher. Für knapp zwei Drittel hat es einen sehr hohen bis hohen Stellenwert – das gilt auch für die jüngere Bevölkerung. 64 Prozent der Befragten verfügen auch über ein eigenes Auto, das ergibt eine Studie der Wiener Städtischen.

Verbrennungsmotoren dominieren

Mit großer Mehrheit vertrauen die Österreicher nach wie vor traditionellen Verbrennungsmotoren wie Benziner oder Diesel. Hybrid- oder Elektroautos werden nur zu jeweils 5 Prozent verwendet. In Zukunft können sich 18 Prozent der Befragten vorstellen, ein Hybrid- oder Elektroauto zu kaufen.

Mehr als ein Drittel würde sich jedoch für einen Benziner und ein Viertel für ein Auto mit Dieselmotor entscheiden. Interessant dabei ist, dass vor allem unter 30-Jährige kein E-Auto kaufen wollen, sondern knapp 80 Prozent zu klassischen Verbrennungsmotoren tendieren. Alternative Antriebsarten wie Hybrid oder Elektro werden von 49 Prozent der Generation 50+ bevorzugt.

Reichweite der E-Autos entscheidend

Spannende Antworten ergaben sich bei den Fragen nach der gewünschten Reichweite von Elektro-Autos. Während sich knapp 40 Prozent eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern wünschen, fahren knapp 90 Prozent aller Österreicher, die ihr Auto regelmäßig nutzen, nur bis zu 50 Kilometer pro Tag. Knapp 60 Prozent sogar nur bis zu 25 Kilometer.

Der Umwelt zur Liebe

Ihr Mobilitätsverhalten will künftig nur ein Fünftel der Befragten ändern, dabei ist ein deutlicher Gesundheits- und Umweltbewusstseinstrend erkennbar. Rund ein Drittel möchte mehr zu Fuß gehen, 30 Prozent beabsichtigen verstärkt das Fahrrad zu nutzen.

Eine Zunahme wird vor allem mit einer reduzierten Autonutzung, der vermehrten Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie dem Umstieg auf das Fahrrad oder den Scooter begründet. Ausschlaggebend für knapp 70 Prozent der Befragten ist die Reduzierung der Emissionen sowie zu 52 Prozent der Kostenaspekt. Knapp jeder Zweite setzt auf eine nachhaltige Fortbewegung.

Mehrheit gegen Tempo 100

Tempo 100 auf Österreichs Autobahnen findet bei nur 40 Prozent der Befragten Akzeptanz. Eine positive Einstellung zeigt sich am ehesten bei Jüngeren. 45 Prozent der 17- bis 30-Jährigen befürworten Tempo 100 auf Österreichs Autobahnen. Positiv daran wird neben dem Umweltaspekt auch die Steigerung der Verkehrssicherheit, die Reduktion des Spritverbrauchs und die daraus resultierende Kostenersparnis befunden.

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