Die Furcht vor einer strengeren Regulierung bei künstlicher Intelligenz hat an der US-Börse zu einem Ausverkauf bei Tech-Werten geführt.
Zwei Tage nach den Wahlerfolgen der Demokraten bei den Midterms brachen die Papiere aus dem Chipsektor ein, die zuvor als größte Profiteure des KI-Hypes galten.
UBS-Strategen warnen vor Verzögerungen beim Bau von Rechenzentren: "Unterbrechungen beim Bau von Rechenzentren werden das Tempo des Ausbaus bis ins Jahr 2028 verlangsamen, wobei etwa 30 Prozent der für 2028 erwarteten Projekte nun Gefahr laufen, beeinträchtigt zu werden."
Wie es auf n-tv.de heißt, müssen sich Tech-Konzerne auf mehr Gegenwind bei ihren riesigen KI-Rechenzentren einstellen.
Die Demokraten haben sowohl die Mehrheit im Repräsentantenhaus als auch im Senat erobert und gelten als skeptischer gegenüber den Chancen künstlicher Intelligenz als die Republikaner.
In Texas hat die designierte demokratische Gouverneurin Gina Hinojosa bereits ein sofortiges Moratorium für den Bau von Rechenzentren gefordert. Kritiker verweisen auf den hohen Strombedarf der KI-Anlagen, der auch die Energiepreise für die Bevölkerung in die Höhe treiben könnte.
Hinzu kommen Bedenken wegen Lärm, Luftverschmutzung und Wassermangel sowie die Befürchtung, dass durch die Rechenzentren nur wenige dauerhafte Arbeitsplätze entstehen.