Samsung setzt bei seiner neuen Galaxy-S26-Serie bei der Hardware auf Bewährtes: ein noch besseres Display, ein stärkerer Akku und eine verbesserte Kamera. Doch das eigentliche Highlight ist dieses Mal die künstliche Intelligenz. Unter dem Motto "The First AI Phone" will Samsung das Galaxy S26 als täglichen KI-Begleiter etablieren.
Vor allem für alle, die gern Fotos und Videos machen, gibt es spannende Neuerungen. Kein Wunder, dass beim Unpacked-Event viele junge Content-Schaffende dabei waren. Samsung verspricht nicht nur schönere Fotos, sondern auch mehr Möglichkeiten bei Aufnahme und Bearbeitung. Mit "Nightography Video" gelingen klare Videos selbst bei wenig Licht, und die "SuperSteady"-Funktion sorgt auch auf der Skipiste für ruhige Bilder.
Mit "Photo Assist" kannst du per Sprachbefehl sagen, wie ein Bild verändert werden soll. Ein angebissenes Stück Kuchen wird so – wie von Zauberhand – wieder fototauglich. Fotos und Videos sollen damit ganz einfach und ohne Spezialwissen gelingen.
Wer seine Privatsphäre schützen will, kann sich freuen: Samsung bringt erstmals einen Blickschutz direkt ins Smartphone. Ein Wisch genügt, und das Display ist nur noch von vorne sichtbar beziehungsweise lesbar. Das ist praktisch, wenn dir im Zug jemand über die Schulter schaut.
Das sogenannte Privacy-Display lässt sich gezielt einsetzen. Du kannst einzelne Bereiche, wie bei der Passworteingabe oder bei Nachrichten, absichern – ohne gleich das ganze Display zu sperren.
Das Herzstück der neuen Galaxy S26 Serie ist aber der KI-Assistent. "Wir sind überzeugt, dass KI etwas sein sollte, worauf sich Menschen jeden Tag verlassen können, und das kein spezielles Fachwissen erfordert", sagt Dario Casari, Präsident von Samsung Schweiz und Österreich. Besonders praktisch: Der "Now Nudge" schlägt Dir automatisch passende Fotos vor, wenn Du etwa nach Urlaubsbildern gefragt wirst. Auch Termine werden erkannt und auf Kollisionen geprüft.
Neu ist auch das KI-gestützte Anruf-Screening. Ein digitaler Assistent nimmt Anrufe entgegen, klärt Name und Anliegen ab, und du kannst das Gespräch live am Display mitlesen. Das ist zum Beispiel in Meetings praktisch. Dialekt versteht die KI noch nicht – Samsung arbeitet aber daran. Auch die neuen Galaxy Buds4 setzen auf KI: Anrufe lassen sich mit der Stimme oder sogar mit Kopfbewegungen steuern.
Neben der KI verspricht Samsung das beste Galaxy-Kamerasystem bisher. Die Batterie hält den ganzen Tag durch. KI-Tools wie Bixby, Gemini und Perplexity sind tief integriert. Samsung hebt außerdem hervor, dass viele Bauteile selbst produziert werden. Dadurch soll die Abstimmung von Hard- und Software besser gelingen und Lieferprobleme – wie beim Arbeitsspeicher – weniger wahrscheinlich sein.
Ein Schnäppchen ist das neue Smartphone aber nicht: In Österreich kostet das Galaxy S26 Ultra ab 1.449 Euro aufwärts, das S26+ startet bei 1.249 Euro und das S26 gibt es ab 999 Euro. Zahlen musst du freilich immer noch selbst – das erledigt die KI noch nicht.