Der Lenker eines Kia EV6 war am Freitag gegen 21.18 Uhr auf der Thayastraße stadteinwärts unterwegs. Eigenen Angaben nach kam er bei winterlichen Fahrverhältnissen in einer Rechtskurve ins Rutschen. Trotz Bremsen rutschte der Wagen weiter und krachte zuerst gegen einen Randstein einer Verkehrsinsel.
Daraufhin rutschte der Wagen weiter und krachte frontal gegen einen geparkten Opel vor einer Pkw-Fachwerkstätte. Der Wagen wurde durch die Wucht des Aufpralls rückwärts durch ein Schaufenster geschleudert und krachte gegen einen im Schauraum stehenden Neuwagen. Dieser wiederum wurde ebenfalls gegen einen weiteren Neuwagen geschleudert. Endergebnis: Keine Verletzten - vier zum Teil schwer beschädigte Fahrzeuge.
Durch die eintreffenden Feuerwehrkräfte wurde die Einsatzstelle abgesichert und ausgeleuchtet. Nach Freigabe der Unfallstelle durch die Polizei wurden Glasteile von der Fassade entfernt, um Verletzungen der Mannschaft während der Bergungsarbeiten zu verhindern.
Anschließend wurde das Fahrzeug des Unfallverursachers mittels Ladekran weggehoben und am Firmenareal gesichert abgestellt. Anschließend wurde der zweite Wagen - ein Opel - auf der Vorderachse mittels Ladekran etwas herausgehoben. Nach Auflegen zweier Rampen konnte der Firmenbesitzer mit dem Wagen aus dem Schauraum herausfahren. Die beiden weiteren beschädigten Neuwagen wurden voneinander getrennt und im Schauraum belassen.
Nachdem die Fahrzeugbergungen abgeschlossen und alle Glas- und Fahrzeugkleinteile vom Vorplatz und Schauraum entfernt waren, musste noch die Öffnung im Schauraum verschlossen werden. Dazu wurde mittels Versorgungsfahrzeug das entsprechende Material vom Feuerwehrlager zur Einsatzstelle transportiert und anschließend die große Öffnung fest verschlossen.
Kurz nach 23 Uhr konnten die Arbeiten abgeschlossen werden und die Einsatzmannschaft wieder einrücken.