Ermittlungen in Frankreich

Kinderpornos auf X – doch Elon Musk schwänzt Anhörung

Der US-Milliardär ist trotz Vorladung nicht zu einer freiwilligen Anhörung in Paris erschienen. Telegram-Gründer Durow springt ihm bei.
Digital  Heute
22.04.2026, 13:05
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Elon Musk hätte am Montag in Frankreich zu Kinderpornografie-Vorwürfen gegen seinen Onlinedienst X befragt werden sollen - doch der Tech-Milliardär erschien einfach nicht.

Die französische Staatsanwaltschaft teilte mit, sie habe "die Abwesenheit der ersten vorgeladenen Personen zur Kenntnis genommen". Die Abwesenheit sei jedoch "kein Hindernis für die Fortsetzung der Ermittlungen".

Im Zentrum steht der KI-Chatbot Grok, mit dem pornografische Bilder von realen Menschen erstellt werden können - auch kinderpornografische Darstellungen. X hat die Funktion mittlerweile eingeschränkt.

Schwere Vorwürfe gegen den X-Chef

Die Ermittlungen umfassen unter anderem Vorwürfe der Beihilfe zum Besitz kinderpornografischer Darstellungen, Verletzung des Rechts am eigenen Bild und Leugnung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Neben Musk war auch die ehemalige X-Chefin Linda Yaccarino vorgeladen - beide als "faktische und rechtliche Leiter der Plattform X zum Zeitpunkt der Tat".

Durow stellt sich hinter Musk

Kurz vor der geplanten Anhörung sprang Telegram-Gründer Pawel Durow dem X-Eigentümer bei. Frankreich nutze strafrechtliche Ermittlungen, "um die Meinungsfreiheit und persönliche Äußerungen zu unterdrücken", erklärte Durow.

Er sei "stolz, an der Seite von Elon Musk und anderen zu stehen", die von einer "Kampagne gegen die Freiheit im Internet" betroffen seien. Auch Durow selbst ist Gegenstand einer Untersuchung in Frankreich.

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