Wo sonst geklettert, Ball gespielt oder gepicknickt wird, experimentieren Kinder in den Sommerferien mit Magneten, bauen Papierflieger oder tüfteln an einem Unterwasserstaubsauger. Die Kinderuni on Tour bringt Wissenschaft in den Sommerferien direkt in die Wiener Bezirke. Bis Anfang September macht das Team in Parks, Gemeindebauten und auf Spielplätzen Station und lädt Kinder zum Mitmachen ein.
Was 2006 mit einer kleinen Gruppe an Kindern in Simmering begann, erreicht heute jeden Sommer mehr als 1.000 junge Menschen in ganz Wien. Mehr als 15.000 Kinder und Jugendliche haben bisher an der Kinderuni on Tour teilgenommen. Für viele von ihnen ist es die erste Gelegenheit, Wissenschaft hautnah zu erleben. Ob Vorlesung, Experiment oder eigenes Forschungsprojekt – auf die jungen Besucher warten verschiedene Mitmach-Stationen rund um Wissenschaft und Forschung.
Das Angebot richtet sich an alle zwischen sechs und 14 Jahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos. Vor Ort erhalten die Kinder einen Studienausweis und können sofort mitmachen.
Der Tourauftakt findet am 22. Juli von 11 bis 14 Uhr am Campus der Universität Wien am Alsergrund statt. Danach macht die Kinderuni bis Anfang September an mehreren Standorten in Wien Halt.
Zu den Stationen zählen unter anderem der Lorenz-Bayer-Park (Ottakring), der Wasserspielplatz Wasserturm (Favoriten), der Goethehof (Donaustadt), der Olympiapark (Döbling), die Parkanlage Blériotgasse (Simmering), die Hauptbücherei Wien (Neubau) und der Karl-Seitz-Hof (Floridsdorf).
Während der mehrtägigen Tourstopps stehen jeweils unterschiedliche Schwerpunkte auf dem Programm: Am Dienstag dreht sich alles um Kräfte und Technik (Aus Joghurtbechern werden Telefone, Papierflieger treten zum Duell an), am Mittwoch um Umweltschutz (Kann eine Dose im Kreis laufen? Warum ist Recycling mehr als Mülltrennung?) sowie am Donnerstag und Freitag um das Thema Wasser (Seerosen werden zum Blühen gebracht, Wie kommt Trinkwasser in den Wasserhahn?). Bei Schlechtwetter werden die Veranstaltungen an Ersatzstandorte in der Nähe verlegt.