Kitzbühel-Killer aus FPÖ ausgeschlossen

Die FPÖ bestätigte nach dem Fünffachmord in Kitzbühel in einer Aussendung, dass der Verdächtige Parteimitglied war. Er wurde noch am Sonntag ausgeschlossen.
Einen Tag nach der unfassbaren Bluttat kommen immer mehr Details ans Licht. So bestätigte die FPÖ am Montag, dass der Verdächtige Mitglied der Freiheitlichen gewesen war.

Nach Bekanntwerden des Fünffachmordes sei er noch am Sonntag wegen "Gefahr in Verzug" aus der Partei ausgeschlossen worden, teilte die FPÖ in einer Aussendung mit.

FPÖ-Landesparteigeneralsekretär Patrick Haslwanter sprach im Namen der Freiheitlichen Partei den Angehörigen der Opfer seine "aufrichtigste Anteilnahme" aus.

CommentCreated with Sketch.9 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Der 25-Jährige war im Jahr 2014 für zwei Monate als Jugendreferent in der Stadtparteileitung der FPÖ Kitzbühel tätig. Bis Sonntag war er einfaches Parteimitglied, ohne Funktion oder Mandat.

Die SPÖ Langenzersdorf hatte den Fünffachmord in Kitzbühel als "FPÖ-Amoklauf" bezeichnet und erntete dafür einen Shitstorm, Heute.at berichtete.

Zudem wurde über den mutmaßlichen Fünffachmörder am Montag die U-Haft verhängt.

Der Verdächtige soll in der Nacht auf Sonntag seine Ex-Freundin, ihren neuen Freund, ihren Bruder und ihre Eltern in Kitzbühel ermordet haben. Auslöser dürfte Eifersucht gewesen sein.

Der Beschuldigte kam Sonntagmorgen gegen 6 Uhr in die Kitzbüheler Polizeistation, legte ein Messer und eine Pistole auf den Tisch und erklärte den Beamten: "Ich habe soeben fünf Personen getötet." Als die Polizei am Tatort Nachschau hielt, fand sie fünf Leichen vor.

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