Klare Foda-Ansage: "Für einen Sieg braucht es Tore"

ÖFB-Teamchef Franco Foda.
ÖFB-Teamchef Franco Foda.Gepa
Österreichs Fußball-Nationalteam steht die zweite Partie des Länderspiel-Triples bevor. Am Samstag (20.45 Uhr) gastiert Rot-Weiß-Rot in Israel. 

Der ÖFB-Teamtross ist nach dem 2:0-Auswärtssieg in Moldawien direkt nach Haifa weitergereist, kam spät abends am Donnerstag im Teamhotel an. Am Samsatagabend kommt es zum neuerlichen Aufeinandertreffen im Sammy-Ofer-Stadion, in dem die ÖFB-Auswahl 2019 noch eine 2:4-Pleite kassierte. 

Seither ist allerdings viel passiert. Bei Israel hat Willi Ruttensteiner das Zepter von Andreas Herzog übernommen, die ÖFB-Auswahl überzeugte mit dem Erreichen des EM-Achtelfinals und der knappen Niederlage nach Verlängerung gegen den späteren Europameister Italien. Im Kampf um das fixe WM-Ticket müssen nun allerdings Siege her. Dänemark ist beinahe enteilt, liegt fünf Punkte vor dem ÖFB-Team. Jeder Punkteverlust könnte den Gruppensieg unmöglich machen. 

Kann ÖFB Israel überraschen?

Deshalb gab sich ÖFB-Teamchef Franco Foda vor dem Duell mit dem Weltranglisten-81. zwar vorsichtig, aber trotzdem selbstbewusst. "Wir wissen um die Stärken, aber auch um die Schwächen des Gegners. Sie haben viel Qualität vorne, spielen mit einer Dreierkette und hohen Außenverteidigern. Wir haben sie analysiert, sind gut vorbereitet", ist der Deutsche überzeugt. 

Daran konnten auch Aussagen von Israel-Coach Ruttensteiner nichts ändern. Der erklärte, dass das ÖFB-Team ihn nicht überraschen könne. "Er kennt das Team gut, aber gerade in den letzten Monaten haben wir immer wieder variabel gespielt. Ich glaube, dass er sich nicht zu 100 Prozent auf uns einstellen kann", war der 55-Jährige überzeugt. 

Für einen Sieg braucht man Tore

Österreichs Defensive, in der David Alaba wieder von Beginn an zum Einsatz kommt, muss sich derweil auf die brandgefährliche israelische Offensive rund um Eran Zahavi und Munas Dabbur einstellen. "Sie haben die Qualitäten im Eins-gegen-Eins, Zahavi hat eine gute Schusstechnik. Wir müssen sie extrem decken, dürfen sie nie ins Spiel kommen lassen, müssen in der Defensive konzentriert zu Werke gehen", erklärte Foda. 

Gleichzeitig unterstrich der Teamchef, dass Österreich das Spiel in die Hand nehmen muss. Foda will nach der matten Kost in Chisinau vor allem mehr Torgefahr sehen. "Natürlich wollen wir gewinne, dafür braucht es aber Tore. Wir wollen Akzente setzen, im Ballbesitz gut agieren, das Spiel nach vorne entwickeln", erklärte der Teamchef. Typisch Foda folgte dann aber auch der Fokus auf die Defensive: "Die Basis ist aber immer defensiv gut zu stehen." 

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