"Wenn sie das gewusst hätten"

Kleine Fabrik in Israel: Molcho verrät Hummus-Geheimnis

Haya Molcho sucht nicht einfach Zutaten, sie sucht Perfektion. Dafür begibt sie sich sogar in riskante Gebiete.
Veronika Stelmach
02.11.2025, 10:07
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Haya Molcho schafft es wie kaum jemand, Menschen zu verzaubern – mit Charme, Lebensfreude und natürlich mit ihren legendären Kreationen aus der Küche.

Anlässlich der Präsentation des neuen "Thermomix TM7" lud die Powerfrau in ihr Zuhause ein, um nicht nur neue Rezepte zu zeigen, sondern auch aus ihrem bewegten Leben zu erzählen. Zwischen Polenta, frischer Tahina und duftenden Kräutern sprach sie über ihre Erfolgsgeschichte und ihre Zusammenarbeit mit Spar, wo ihre beliebten Produkte heute in ganz Österreich erhältlich sind.

Wie 20 Kilo Hummus alles veränderten

Alles begann bescheiden, mit gerade einmal 20 Kilogramm Hummus, die Haya im Babenberger Spar verkaufte. "Wir haben noch händisch verpackt", erinnert sie sich mit einem Lächeln. Heute sind es unglaubliche acht Tonnen täglich. Was geblieben ist, ist ihr Anspruch an Qualität. "Wenn ich Hummus mache, muss es der beste Hummus sein und die beste Qualität von Tahina beinhalten."

Haya begibt sich für die beste Qualität in Gefahr

Die Suche nach dieser besonderen Tahina führte sie nach Israel. Ein Freund gab ihr die Nummer einer Produktionsstätte, warnte sie jedoch: "Ich kann dir die Nummer geben, aber du wirst niemals dort hinkommen." Denn die Fabrik lag in den besetzten Gebieten, und Haya besitzt einen israelischen Pass. Doch aufhalten ließ sie sich nicht.

Sie fand einen jungen Mann mit Dreadlocks, der sie trotz aller Warnungen hinbrachte. "Dreifach kriegst du bezahlt, aber ich kann dir nicht versprechen, ob wir lebendig oder nicht lebendig zurückkommen", warnte sie ihn vor.

Beim Kochen erzählt die Starköchin so einige Geschichten.
Sabine Hertel

"Wenn Spar das gesehen hätte …"

Mit klopfendem Herzen erreichte Haya schließlich die kleine Fabrik und traute ihren Augen kaum. "Wenn 'Spar' das gesehen hätte…", scherzt sie, als sie von rauchenden Mitarbeitern erzählt. Doch der Anfang war gemacht. "Spar" überprüfte die Qualität, die Produktion wurde modernisiert und heute ist diese Fabrik die Nummer eins in Israel. "Sie liefern nach New York, London", sagt die Köchin stolz.

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