Was für ein Schock für eine Wiener Familie kurz vor Weihnachten: Am Heiligen Abend 2025 kam es am Salzburger Hauptbahnhof zu einem ungewöhnlichen Einsatz – der Fall wurde laut "ORF Salzburg" erst jetzt bekannt.
Eine 40-Jährige war mit ihren drei Töchtern im Zug von Wien Richtung Schweiz unterwegs. Beim Umsteigen in Salzburg wollte sie ihre eineinhalbjährige Tochter wickeln - doch plötzlich war das Kind verschwunden.
Sofort begann eine hektische Suche am Bahnhof. Dann hörten Reisende Schreie aus dem Bereich der Gepäckschließfächer. ÖBB-Mitarbeiter reagierten rasch und alarmierten die Berufsfeuerwehr. Gemeinsam mit Polizisten wurde ein Schließfach aufgebrochen.
Darin befand sich das Kleinkind. Wie Hans Wolfgruber von der Salzburger Polizei gegenüber dem ORF erklärt, war das Mädchen eingeschlossen gewesen: "Es war unversehrt. Und es konnte kein Drittverschulden festgestellt werden, deshalb blieb das Ganze ohne Konsequenzen."
Warum das Kind in dem Schließfach landete, ist unklar. Den Anschlusszug in die Schweiz verpasste die Familie zwar - am Ende überwog aber die Erleichterung. Kurz vor Weihnachten ging die Geschichte glimpflich aus.