Die neue Strompreisbremse (in Krisenzeiten wird die Kilowattstunde auf 10 Cent gedeckelt) wirft ihren Schatten voraus. Weil sich auch so die Lage aber wieder etwas entspannt hat, haben mehrere Energieversorger bereits ihre Preise gesenkt. Nun soll die Salzburg AG folgen.
AK-Präsident Peter Eder und Landeshauptfrau Karoline Edtstadler machen schon länger Druck, jetzt soll es bald endlich so weit sein. Gegenüber den "Salzburger Nachrichten" sagt Unternehmenssprecher Michael Frostel: "Es wurde bereits angekündigt, dass es Spielräume gibt und im ersten Halbjahr beim Strompreis etwas passieren werde."
Im Standardtarif kostet die Kilowattstunde derzeit 20,28 Cent brutto, durch eine eigene Strompreisbremse beziehen aber schon jetzt 42 Prozent der Salzburger die ersten 1.500 Kilowattstunden um 12 Cent.
Auch das Büro der Landeshauptfrau zeigt sich zuversichtlich und berichtet von mehreren Gesprächen mit der Salzburg AG. "Wir gehen davon aus, dass die Salzburg AG rechtzeitig über Preissenkungen informieren wird."