Klima-Ministerin sieht keine schnelle AUA-Lösung

Die Gespräche zwischen Regierung und AUA dauern an, Ministerin Gewessler bremst Erwartungen.

Die türkis-grüne Regierung befindet sich derzeit in Verhandlungen mit der Fluglinie Austrian Airlines über insgesamt 767 Millionen Euro Corona-Hilfe.

Die Fluglinie hatte den Flugbetrieb Mitte März eingestellt und für ihre rund 7.000 Mitarbeiter Kurzarbeit beantragt. Das Unternehmen war bereits vor der Coronakrise unter Druck geraten, da in Wien aufgrund zahlreicher Billigfluglinien wie der Ryanair-Tochter Laudamotion oder der ungarischen Wizz Air ein harter Preiskampf herrscht.

Noch kein Abschluss in Sicht

Klima- und Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) sagte am Montag, die Gespräche würden voranschreiten, aber nicht "morgen oder übermorgen zu einem Abschluss kommen". Das berichtet die APA. Ein Gesamtpaket werde benötigt. Auch die erwartete Wirtschaftsprognose sei zu beurteilen.

Denn die Wirtschaftsprüfer von PwC werden eine Fortführungsprognose am Montag vorlegen. Der AUA-Aufsichtsrat berät am Mittwoch über die weitere Vorgangsweise. Auch was den Klimaschutz betrifft, stünde man laut Gewessler vor Herausforderungen.

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