Von Gericht verurteilt

Klimakleber-Chefin Martha Krumpeck muss ins Gefängnis

Paukenschlag! Das Landesgericht Frankfurt hat Klima-Mastermind Martha Krumpeck jetzt wegen "versuchter Nötigung" zu einem Monat Haft verurteilt.

Andre Wilding
Klimakleber-Chefin Martha Krumpeck muss ins Gefängnis
Klimakleber-Mastermind Martha Krumpeck muss in Haft.
FLORIAN WIESER / APA / picturedesk.com

Für einen Straßenprotest mit Wissenschaftler der Gruppe Scientist Rebellion im April letzten Jahres wurde Martha Krumpeck wegen "versuchter Nötigung" jetzt vom Amtsgericht Frankfurt zu einem Monat Haft verurteilt; ihrer Mitangeklagten Gudula Frieling wurde eine Geldstrafe in Höhe von 2.400 Euro auferlegt.

"Ein absurdes Urteil, wenn man bedenkt, dass ein Verfahren in derselben Sache letzte Woche gegen vier weitere Angeklagte wegen Geringfügigkeit eingestellt wurde. Aus Protest gegen diese Justizwillkür klebten sich Krumpeck und Frieling noch während der Urteilsverkündung am Tisch fest", heißt es von Seiten der "Letzten Generation".

"Urteil ein Skandal"

"Dieses Urteil ist ein Skandal. Jetzt ist es also schon versuchte Nötigung, sich so auf eine Straße zu setzen, dass Autofahrer wenden und/oder abfahren können – ein Gummiparagraph, mit dem nach dieser Auslegung das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit auf deutschen Straßen völlig außer Kraft tritt", so Martha Krumpeck.

Und weiter: "Die Botschaft ist klar – Benzin und Diesel haben Vorrang; wer unignorierbar Klima- und damit Überlebensschutz für Menschen einfordert, landet im Gefängnis. Das ist doch fossiler Wahnsinn! Ich werde mich auch von dieser Strafe nicht davon abhalten lassen, mich der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen weiter friedlich in den Weg zu stellen", so Krumpeck vor dem Gerichtsgebäude, nachdem sie von Beamt:innen mitsamt Tisch aus dem Saal getragen wurde."

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