Klimaschutzziel mit Reichensteuer finanzieren

Die Chefin der Sozialistische Jugend (SJ), Julia Herr
Die Chefin der Sozialistische Jugend (SJ), Julia HerrBild: picturedesk.com
Die Sozialistische Jugend Österreich macht in einer Pressemitteilung den Vorschlag, die Klimaneutralität mit einer höheren Millionärssteuer zu erzielen.
Laut Schätzung von Experten wird die angetrebte Klimaneutralität bis zum Jahr 2040 vier Milliarden Euro pro Jahr kosten. In einer Presseaussendung der Soialistischen Jugend Österreich werden Überlegungen darüber aufgestellt, wie man dieses erreichen kann beziehungsweise aus welchen Bereichen diese Einnahmen kommen könnten.

Die Regierung selbst hat bisher noch keine Vorschläge und Zeitpläne zur Finanzierung und Umsetzung vorgestellt. Dazu die SPÖ-Umweltsprecherin und SJ-Vorsitzende Julia Herr:„Statt etwa die Hacklerregelung zurückzunehmen und bei der Sozialpolitik zu kürzen, bringt eine progressive Millionärssteuer 5.7 Mrd. Euro, die in Klima- und Umweltschutz investiert werden können", so die Abgeordnete.

Sie führt aus: „Die Kosten dieser Klimaschutzziele dürfen nicht den arbeitenden Menschen in diesem Land aufgehalst werden!" So soll eine progressive Millionärssteuer die Umweltpolitik fair und sozial verträglich machen, wie Herr betont. „Große Vermögen sind in Österreich im internationalen Vergleich besonders wenig besteuert. Eine Millionärssteuer würde hier Gerechtigkeit schaffen und der Politik die Möglichkeit geben, Investitionen in Klima- und Umweltschutz sozial verträglich zu finanzieren", so Julia Herr.

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