Was ein Routineeingriff werden sollte, endete mit einer peinlichen Panne. An der Innsbrucker Klinik ist bei einer geplanten Arthroskopie am Mittwoch das falsche Knie einer Patientin operativ vorbereitet worden.
Wie die Klinik am Freitag selbst mitteilte, wurde die Verwechslung noch während des Eingriffs bemerkt. "Bei der betroffenen Patientin wurde aus Gründen, die derzeit noch geprüft werden, die Seiten verwechselt und der Eingriff am falschen Knie begonnen", heißt es in einer Aussendung.
Als klar wurde, dass an diesem Knie kein operativer Eingriff notwendig war, reagierte das Team umgehend. "Nachdem sofort klar geworden war, dass bei diesem Knie kein Schaden vorliegt, der operativ versorgt werden muss, wurde der Eingriff sofort abgebrochen und die Patientin aus der Narkose aufgeweckt", so die Klinik weiter.
Wie es zu der Verwechslung kommen konnte, ist derzeit noch Gegenstand interner Prüfungen. Die Patientin sei über den Vorfall "umfassend informiert" worden. Zudem wurde "eine Meldung an die Haftpflichtversicherung der tirol kliniken übermittelt", betonte die Klinik.