Klopp zu Marsch-Video: "Ich würde Klub verlassen"

Das Video der emotionalen Pausen-Ansprache von Salzburg-Coach Jesse Marsch bei der 3:4-Pleite in der Champions League in Liverpool sorgt in England für Schlagzeilen. Von "Reds"-Coach Jürgen Klopp wird es so ein Video aber nicht geben.
Marsch hatte tiefe Einblicke in seine Kabinen-Predigt gewährt, hatte die Bullen-Kicker aufgerüttelt. "Das ist kein verdammtes Freundschaftsspiel. Zu viel Respekt vor dem Gegner. Sind sie gut? Ja, sie sind gut, aber sie müssen uns spüren. Wir sind gekommen, um sie zu bekämpfen. Es ist wir gegen sie", rüttelte der US-Amerikaner seine Elf wach.

Mehrere Kameras waren in der Halbzeitpause in der Gäste-Kabine an der legendären Anfield Road positioniert, hatten Marsch und die Salzburg-Kicker fest im Blick. Ein Marketing-Coup, der den Bullen prächtigst gelungen ist.



CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. In England sorgte die emotionale Ansprache für großes Aufsehen. Das Video ging viral, landete auch bei Liverpool-Coach Jürgen Klopp. Doch vom deutschen Welttrainer wird es vergleichbare Szenen nicht geben.

"Wenn LFC TV (der vereinseigene TV-Sender, Anm.) ein Video von mir in so einer Situation macht und das danach ins Internet stellt, würde ich den Klub sofort verlassen. Das ist die Wahrheit", erklärte der 52-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Leicester City.

Klopp soll auch eine von Amazon produzierte Doku-Reihe, wie sie etwa Borussia Dortmund gemacht hat, abgelehnt haben.

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