Belgiens "Rote Teufel" steht eine Mammutaufgabe bevor. Im WM-Viertelfinale geht es am Freitagabend (21 Uhr österreichische Zeit) gegen den amtierenden Europameister Spanien. Logisch, dass die Belgier da trotz ihrer wiedererstarkten Form und dem klaren 4:1-Erfolg gegen die USA im Achtelfinale nur Außenseiter sind.
Vor allem auch deshalb, weil Coach Rudi Garcia einen wichtigen Leistungsträger vorgeben muss. Defensivmann Amadou Onana. Er hat sich gegen Co-Gastgeber USA einen Kreuzbandriss zugezogen, fällt freilich monatelang aus. Doch auch ein zweiter Spieler steht den Belgiern nicht zur Verfügung – aus einem ungewöhnlichen Grund.
Denn Innenverteidiger Zeno Debast darf nicht gegen Spanien auflaufen, sein Klub Sporting Lissabon hat einem möglichen Einsatz einen Riegel vorgeschoben. Der Grund dafür ist die anhaltende Muskelverletzung des Beinbeugers. Die Portugiesen sehen den 22-jährigen Innenverteidiger als noch nicht fit an.
Sporting meine, der Spieler sei nicht bei 100 Prozent, im belgischen Team sieht man die Lage allerdings anders, wie der Verband mitteilte. Trotzdem wird Debast nicht gegen Spanien auflaufen.
Der 22-Jährige hat bei der laufenden WM noch kein Spiel absolviert, saß im Achtelfinale gegen die USA allerdings erstmals auf der Ersatzbank. Coach Garcia nominierte den jungen Innenverteidiger trotz seiner Muskelverletzung im Oberschenkel für die WM.