"Heute"-Leserreporter Leo war am Sonntag gegen 19.45 Uhr in der Wiener City spazieren, als er plötzlich einen lauten Knall hörte. "Es war wie eine Explosion. Die Fensterscheiben in der Spiegelgasse waren alle kaputt – man konnte richtig die Druckwelle spüren", berichtet der Augenzeuge. Zwei unbekannte Männer sollen daraufhin die Örtlichkeit fluchtartig verlassen haben.
Nur wenige Minuten später waren gleich mehrere Polizeifahrzeuge vor Ort. Wie die Wiener Polizei in einer Aussendung mitteilte, wurden durch die Detonation insgesamt 15 Fensterscheiben von Geschäften und Wohnungen zerstört. Letztendlich musste die MA48 den Scherbenhaufen vom Gehsteig wegräumen. Verletzte gab es glücklicherweise nicht.
Wie "Heute" in Erfahrung bringen konnte, zündeten Unbekannte einen illegalen "Tschechen-Böller" der Klasse F4 in der Göttweihergasse. Diese Art von Feuerwerken darf nur nach einer behördlichen Bewilligung gezündet werden. Die Personen sollten zudem besondere Fachkenntnisse im Umgang mit den Knallkörpern besitzen und mindestens 18 Jahre alt sein.
"Bei Verstößen gegen Bestimmungen des Pyrotechnikgesetzes drohen dem Verwender, neben möglichen strafrechtlichen Konsequenzen, auch Verwaltungsstrafen bis zu 3.600 Euro", stellt die Polizei klar.