Das Zünden von Feuerwerkskörper, Raketen und Co. gehört zum Jahreswechsel für viele Österreicher zur Tradition. Auch dieses Jahr möchten unzählige Wiener nicht auf das Spektakel verzichten, deshalb zog es unzählige Pyro-Fans am Samstagvormittag unter anderem in den 21. Bezirk.
Vor einem bekannten Pyro-Shop in der Prager Straße standen dutzende Kunden bereits am frühen Samstag vor dem Geschäft Schlange – trotz absolutem Feuerwerksverbot im Stadtgebiet. Ein Leserreporter-Foto zeigt die Szenen vor Ort.
Ein "Heute"-Leser hielt die Menschenschlange mit seinem Smartphone fest. "Wird vermutlich wieder ein lautes Silvester", so der Leser gegenüber "Heute". Bis Mittwoch haben Pyro-Fans noch Zeit, sich ihre Knallkörper zu ergattern. Auf einige Details und Tipps sollte man aber keinesfalls vergessen.
Erlaubt sind in Wien nämlich ausschließlich Feuerwerkskörper der Kategorie F1. Dazu zählen etwa Wunderkerzen, Knallerbsen oder Tortensprüher. Alles, was knallt oder fliegt, ist tabu.
Knallkörper, Raketen und Batteriefeuerwerke fallen bereits unter die Kategorie F2 – und sind damit im Ortsgebiet grundsätzlich verboten. Das Abfeuern von Feuerwerken der Kategorien F2, F3 und F4 ist laut Pyrotechnikgesetz in Wien untersagt.
Theoretisch könnte nur der Bürgermeister eine Ausnahmegenehmigung erteilen – davon wird in Wien jedoch kein Gebrauch gemacht. F2-Feuerwerke dürfen daher nur außerhalb des Ortsgebiets gezündet werden.
Wer sich nicht an das Verbot hält, riskiert Strafen von bis zu 3.600 Euro. Zusätzlich drohen Anzeigen wegen Lärmbelästigung oder Gefährdung.