Am Sonntag (30. August) stellt Inka Bause (57) bei RTL die Singles der neuen Staffel von "Bauer sucht Frau International" vor. Für die Kandidaten beginnt damit die Suche nach der großen Liebe – doch bevor überhaupt die Kameras laufen, müssen sie offenbar einige Hürden nehmen.
Wie die "Bild" berichtet, müssen Teilnehmer einen umfangreichen Vertrag unterschreiben. Darin soll die Produktion nicht nur das Verhalten während der Dreharbeiten regeln.
Dem Bericht zufolge müssen die Kandidaten vor Drehbeginn ein aktuelles Führungszeugnis vorlegen. Zudem sollen sie angeben, ob relevante Verurteilungen oder Ermittlungen wegen schwerwiegender Delikte gegen sie vorliegen. Dazu gehören etwa Gewalt- oder Sexualstraftaten.
Doch damit nicht genug: Sogar Tattoos werden offenbar zum Thema. Die Körperkunst muss gegenüber der Produktion angegeben werden. Extremistische Symbole oder Botschaften könnten demnach sogar zum Ausschluss führen.
Auch am Set gelten klare Regeln. Diskriminierendes Verhalten, Grenzüberschreitungen, illegale Drogen sowie übermäßiger Alkoholkonsum werden nicht geduldet.
Kurios wird es ausgerechnet bei der Kontaktaufnahme: Obwohl es in der Sendung um die große Liebe geht, dürfen sich Bauern und ihre ausgewählten Hofdamen oder Hofherren vor Drehbeginn nicht heimlich kennenlernen.
Private Treffen sind ebenso tabu wie eigenmächtige Nachrichten über Messenger oder soziale Netzwerke. Die Kandidaten müssen zudem Single sein.
Und auch wenn es während der Hofwoche tatsächlich funkt, ist Zurückhaltung angesagt. Eine neue Beziehung darf nicht einfach öffentlich gemacht werden. Gemeinsame Auftritte sollen bis zum Ende der TV-Ausstrahlung vermieden werden – schließlich soll der Ausgang der Liebessuche geheim bleiben.
Besonders streng sind offenbar auch die Verschwiegenheitsregeln. Interna über die Produktion und Vertragsdetails dürfen nicht einfach ausgeplaudert werden. Medienauftritte müssen dem Bericht zufolge ebenfalls abgesprochen werden.
Einige Geheimhaltungspflichten sollen sogar bis zu zehn Jahre nach Vertragsende gelten. Wer dagegen verstößt, muss mit finanziellen Konsequenzen rechnen.
Auch für mögliche Streitigkeiten mit der Produktion gibt es Regelungen. So sollen Teilnehmer nicht versuchen dürfen, die Ausstrahlung kurzfristig mit einem gerichtlichen Eilverfahren zu stoppen. Andere rechtliche Schritte bleiben laut Bericht allerdings möglich. RTL selbst hält sich zu den Details bedeckt: "Wir bitten um Verständnis, dass wir uns zu Vertragsdetails grundsätzlich nicht äußern."