Verkehrsdelikte scheinen bei Stefen Henssler (50) ein Thema zu sein. So musste der Starkoch erst im Februar vor Gericht erscheinen, weil er seinem Vordermann mit dem Auto zu nahe kam. Nun erzählte er von einer Polizeiverfolgung, die beinahe aus einem Hollywood-Blockbuster stammen könnte.
Die Szene spielte sich vor der TV-Karriere des Kulinarik-Experten ab, wie er im Gesprächs-Format "More than Talking" mit Verona Pooth (55) schilderten. Mitten in der Nacht raste Henssler gemeinsam mit seinem Bruder durch die Straßen, laut eigener Angabe mit einer Geschwindigkeit "im hohen dreistelligen Bereich".
Da der Weg frei war, fuhr der Fernsehkoch über gelbe und rote Ampeln, eine schlechte Entscheidung, wie sich wenig später herausstellen sollte. Die Polizei entdeckte den rücksichtslosen Raser und versperrte ihm beide Fluchtwege. "Ich ne Knarre am Kopf, mein Bruder ne Knarre am Kopf", schildert Henssler.
Die Beamten dürften allgemein sehr grob mit den beiden Herren umgegangen sein. Er sei zu Boden gerissen und auf dem Rücken gefesselt worden. "Weil sie wirklich dachten, wir hätten dieses Auto geklaut und wären durch die Stadt geballert", löst er die Situation auf. Als Henssler seinem Bruder scherzhaft: "Keine Aussage machen!", zurief, soll ein Polizist handgreiflich geworden sein. Er habe den Kopf des Fernsehkoches auf die Motorhaube geschlagen. Mittlerweile Henssler den Vorfall verdaut und lässt den Fuß nun wohl eher vom Gaspedal.