Tabellenführer Sturm Graz nahm aus Linz zwar einen Punkt mit, doch die Freude darüber hält sich in Grenzen. Nach dem glücklichen 1:1 im Spitzenspiel gegen den LASK plagen die Grazer massive Personalsorgen – vor allem in der Defensive.
Zu den Langzeitverletzten Dimitri Lavalee, Filip Rozga, Leon Grgic und Belmin Beganovic gesellen sich nun womöglich auch noch Jeyland Mitchell und Niklas Geyrhofer hinzu. Die Verteidiger drohen für das Saisonfinish auszufallen.
Mitchell musste kurz nach der Pause mit Oberschenkelproblemen raus. Eine MRT-Untersuchung soll heute klären, wie schwer die Verletzung ist. Trainer Fabio Ingolitsch: "Ich hoffe, dass da wenig rauskommt, dass er diese Saison noch spielen kann."
Noch härter dürfte es aber Niklas Geyrhofer erwischt haben. Der Innenverteidiger kam für Mitchell ins Spiel – und verletzte sich selbst in der Schlussphase am Knie. Wechsel waren keine mehr möglich, Geyrhofer musste durchbeißen.
Nach dem Spiel sorgte eine Aussage für Aufsehen. "Geyrhofer hat gesagt, sein Knie ist kaputt", berichtet Ingolitsch. Ob es tatsächlich so schlimm ist, bleibt offen. Der Trainer relativiert: "Ob es wirklich kaputt ist, werden wir sehen. Aber er hat gesagt, er hat etwas."
"Meine Alarmglocken läuten", stellt Ingolitsch mit Blick auf das nächste Duell gegen den LASK am Mittwoch klar. Im Titelkampf plagen die Grazer große Personalsorgen.