König Willem-Alexander (58) sorgt aktuell für ungewöhnliche Szenen, als er den Flieger zu einem wichtigen Termin selbst steuerte. Gemeinsam mit seiner Frau Máxima (55) reiste er zum Staatsbesuch in die USA und saß dabei wieder als Co-Pilot im Cockpit.
Der niederländische König gilt seit Jahren als einer der wohl außergewöhnlichsten Monarchen Europas. Seine Leidenschaft für die Luftfahrt ist dabei alles andere als neu: Bereits 1985 machte er seine Privatpilotenlizenz, später folgten die Berufspilotenlizenz sowie weitere Qualifikationen.
Mit diesem Know-how war er nicht nur für die Airline KLM im Einsatz, sondern flog auch Hilfseinsätze in Afrika, etwa für medizinische und Naturschutzorganisationen in Kenia. Besonders bemerkenswert: Bei seinen Linienflügen hob er bis zu dreimal im Monat mit Passagieren ab, die oft nicht wussten, dass ihr Co-Pilot ein König ist.
Doch vorerst ist dieses Kapitel beendet. Am 11. März absolvierte Willem-Alexander seinen letzten Linienflug auf einer Boeing 737, wie der Königliche Hof mitteilte. Der Grund: Die Maschine wird schrittweise ausgemustert.
Ganz ohne Cockpit geht es für ihn aber offenbar nicht. Beim aktuellen Staatsbesuch in den USA übernimmt Willem-Alexander erneut selbst das Steuer. Am Montag landete das Königspaar zunächst in Pennsylvania, bevor es im Rahmen eines dreitägigen Programms weiter nach Washington D.C. und Miami geht.
Dort stehen mehrere offizielle Termine an, bei denen unter anderem auch Vertreter der niederländischen Politik erwartet werden, darunter Außenminister Tom Berendsen. Der Besuch soll die engen wirtschaftlichen und historischen Beziehungen zwischen den Niederlanden und den Vereinigten Staaten unterstreichen.