Ein hochrangiger Militär wurde festgenommen, weil er offenbar streng geheime Infos über die griechische Luftwaffe weitergegeben haben soll. Laut Militärkreisen handelt es sich um einen Kommandanten, der Zugang zu sensiblen Nato-Daten hatte – vor allem zu Technologien und Ausrüstung, an denen Griechenland gerade arbeitet.
Wie NTV berichtet, geht es dabei um Infos, die an eine Großmacht geflossen sein sollen. Wer genau dahintersteckt, wurde nicht gesagt – gemeint sein könnten laut Berichten Russland oder China.
Der Offizier wurde von den zuständigen Militärbehörden festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, streng geheime Infos über neue Technologien und Ausrüstung der griechischen Streitkräfte an Dritte weitergegeben zu haben.
Auch der griechische Geheimdienst EYP ist in die Ermittlungen eingebunden, wie der griechische Rundfunk unter Berufung auf Regierungskreise berichtet.
Schon vor Monaten hätten das Verteidigungsministerium und der Geheimdienst erste Hinweise auf die möglichen Taten des Offiziers bekommen. Weil der Umfang und die Sensibilität der weitergegebenen Daten zuletzt stark gestiegen sind, wurde die Festnahme beschleunigt.
Anscheinend hat der Verdächtige laut Medienberichten auch versucht, weitere Leute für die Weitergabe der vertraulichen Infos zu gewinnen. Bei Hausdurchsuchungen fanden die Ermittler technische Geräte und spezielle Software, mit denen die Daten vermutlich übermittelt wurden. Die Behörden schließen nicht aus, dass es noch zu weiteren Festnahmen kommt.