Im Oktober 2025 sorgt der geplante Abriss des Ostflügels im Weißen Haus für ordentlich Wirbel. Nicht nur das bekannte Gebäude selbst, sondern auch der legendäre Bunker darunter sollen verschwinden. Doch der Schutzraum wird ersetzt, wie es heißt.
Der Ostflügel fällt auf Anordnung des US-Präsidenten – und das, obwohl die Baukommission gar nicht zugestimmt hat. Dabei wurde offenbar nicht nur das sichtbare Gebäude abgetragen, sondern auch der Bunker unter dem Ostflügel entfernt. CNN berichtete zuerst über die Pläne.
"Mit großer Sicherheit kann ich sagen, dass sämtliche unterirdischen Anlagen, einschließlich des Präsidenten-Notfallzentrums (PEOC), der Heizungs- und Klimaanlagen sowie der unterirdischen Einrichtungen des Militärbüros des Weißen Hauses und der Abteilung des US-Geheimdienstes, allesamt verschwunden zu sein scheinen", zitiert der US-Sender eine nicht genannte Quelle.
Der Bunker, der jetzt Geschichte ist, stammt aus dem Jahr 1941 und wurde unter Präsident Franklin D. Roosevelt errichtet. Erst Jahre später wurde öffentlich bekannt, dass sich unter dem Ostflügel ein Luftschutzbunker befindet. Viele vermuteten lange, der Ostflügel sei überhaupt nur gebaut worden, um den Bunker darunter zu verstecken.
Auch diesmal herrscht wieder Geheimhaltung. Die Baukommission wurde deshalb vor dem Abriss nicht eingebunden. Joshua Fisher, Verwaltungsdirektor des Weißen Hauses, soll das kürzlich bei einem Treffen der National Capital Planning Commission erklärt haben. Er deutete an, dass die "streng geheimen" Arbeiten unter der Erde der eigentliche Grund seien.
Konkrete Details gibt Fisher nicht preis. Er spricht lediglich davon, dass das gesamte Ballsaal-Projekt die "missionskritische Funktionalität verbessern", "notwendige Sicherheitsverbesserungen vornehmen" und "eine widerstandsfähige, anpassungsfähige Infrastruktur bereitstellen" werde, die auf zukünftige Anforderungen abgestimmt ist.
Wahrscheinlich wird der Raum neu geplant und mit moderner Technik ausgestattet, um aktuellen Bedrohungen zu begegnen, so CNN mit Verweis auf eine anonyme Quelle. Das Weiße Haus hat auf Anfragen zum Thema bisher nicht reagiert.