Hitze nimmt wieder Fahrt auf

Kommen noch einmal 40 Grad? Meteorologe antwortet klar

Nach kurzer Abkühlung zieht die Hitze wieder an. Wie heiß wird es? Bei der Frage nach 40 Grad gibt Experte Peter Wölflingseder eine klare Antwort.
Wetter Heute
08.08.2026, 08:45
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Am Freitag werden zwar etwas kühlere Luftmassen in den Alpenraum gelenkt. "Wir erleben jetzt zwei etwas weniger heiße Tage, aber im Vergleich zu den letzten Rekordtagen keine extreme Hitze mehr", sagt UBIMET-Meteorloge Peter Wölflingseder.

Besonders im Süden, im Bergland wie in Beckenlagen, sind am Freitag noch einmal kräftige Gewitter möglich. "Punktuell besteht dabei das Potenzial für sehr große Regenmengen in kurzer Zeit, das kann kleinere Bäche schnell überlasten, wodurch kleinräumige Überschwemmungen sowie Vermurungen möglich sind", warnt der Experte. Das restliche Wochenende verläuft dann etwas ruhiger. Einzelne Gewitter sind möglich, das Unwetterpotenzial geht aber deutlich zurück.

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Die Hitze nimmt aber schon am Sonntag wieder Fahrt auf, bringt Höchstwerte um 34 Grad. Am Montag reichen die Spitzenwerte von West nach Ost von 31 bis 36 Grad, am Dienstag wird es laut Wölflingseder noch einmal ähnlich heiß. Am Mittwoch deutet sich wieder eine nördliche Strömung mit etwas kühleren Luftmassen an. Diese drückt die Temperaturen aus heutiger Sicht auf rund 30 Grad.

Wieder 40 Grad?

Wie sich dann das Wochenende um den 15. August entwickelt, ist derzeit noch mit größeren Unsicherheiten behaftet. Einige Wettermodelle zeigen an diesen Tagen rund 37 Grad Höchsttemperatur.

Rein statistisch gesehen dürfte der restliche Sommer-Verlauf keine neuen Hitze-Höchstwerte nach Österreich bringen. "Dass wir diesen Sommer aber noch einmal 40+ Grad erreichen, ist aber sehr unwahrscheinlich", sagt der Experte auf "Heute"-Anfrage. Der Grund: "Wir laufen bereits auf Mitte August zu, und auch die Nächte werden langsam wieder länger. Die Chancen dafür sinken also täglich."

Die Prognose der nächsten Tage im Detail

Der Freitag beginnt laut UBIMET bewölkt und im Südosten und Süden noch nass. Am Vormittag lässt der Regen nach und von Nordwesten her lockert es auf. Vor allem im Bergland und im Süden gehen ab dem Mittag weitere Schauer und kräftige Gewitter nieder. Im äußersten Osten und im Südosten bleibt die Gewitterneigung gering. Am häufigsten zeigt sich die Sonne vom Bodensee bis ins Obere Waldviertel. Abgesehen von Gewitterböen weht schwacher bis mäßiger, im Osten auch lebhafter Nordwestwind. Je nach Sonne werden 23 bis 31 Grad erreicht.

Am Samstag stellt sich abseits der Alpen ein häufig freundlicher Sonne-Wolken-Mix ein. Im Bergland und im Südosten halten sich anfangs einige Restwolken mit letzten Tropfen. Ab etwa Mittag bilden sich lokale Schauer und Gewitter, die meisten von Osttirol und Salzburg ostwärts. Zumindest ab und zu lässt sich aber auch dort die Sonne blicken, am Abend beruhigt sich das Wetter wieder. Bei schwachem bis mäßigem, auf östliche Richtungen drehendem Wind liegen die Höchstwerte zwischen 26 und 32 Grad.

Der Sonntag präsentiert sich von seiner hochsommerlichen Seite, verbreitet scheint die Sonne. Im Laufe des Nachmittags nimmt zunächst über dem westlichen Bergland von der Silvretta bis zu den Hohen Tauern die Schauer- und Gewitterneigung zu. Am Abend sind lokal dann besonders in Vorarlberg und Außerfern auch kräftige Gewitter möglich mit stürmischen Böen. Abgesehen davon weht der Südostwind nur schwach bis mäßig und die Temperaturen steigen auf 28 bis 34 Grad.

Der Montag startet vom Arlberg bis ins Mühlviertel mit vielen Wolken unbeständig. Immer wieder ziehen gewittrige Schauer durch. Östlich davon zeigt sich zunächst noch häufig die Sonne. Im Laufe des Tages breiten sich teils kräftige Gewitter auch auf den Osten und Süden aus. Lokal besteht dabei Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturmböen. Der Wind dreht auf West und weht mäßig, im Donauraum auch mal lebhaft. Die Höchstwerte liegen von West nach Ost zwischen 26 und 36 Grad.

Am Dienstag scheint besonders über dem Flach- und Hügelland überwiegend die Sonne. Im Tagesverlauf bilden sich vor allem über dem südlichen Bergland einige größere Haufenwolken, die am Nachmittag vom Arlberg bis zu den Niederen Tauern zu lokalen Wärmegewittern heranwachsen können. Der Wind weht meist mäßig, lokal aus West bis Nord. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 26 und 35 Grad, am heißesten im Nordosten.

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