"Vermurungen möglich"

Neue Starkregen-Gewitter im Anmarsch! Hier wird es wild

Gewitter mit kräftigem Starkregen-Potenzial krachen am Freitag in Österreich. Kleine Bäche könnten rasch anschwellen und übergehen. Die Prognose.
Wetter Heute
07.08.2026, 13:33
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Am Freitag werden zwar etwas kühlere Luftmassen in den Alpenraum gelenkt, im Bergland bleibt allerdings die Schauer- und Gewitterneigung weiter erhöht.

"Heute sind noch einmal kräftige Gewitter möglich, besonders im südlichen Bergland und später auch die südlichen Beckenlagen", sagt UBIMET-Meteorologe Peter Wölflingseder.  Punktuell bestehe dabei das Potenzial für "sehr große Regenmengen in kurzer Zeit".

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"Das kann kleinere Bäche schnell überlasten, wodurch kleinräumige Überschwemmungen sowie Vermurungen möglich sind", mahnt der Experte. Ähnliches hatte sich Donnerstagabend in Teilen des Salzburger Pinzgaus und Pongaus ereignet.

Besonders in Stuhlfelden mussten kurzfristig 13 Personen ihre Häuser verlassen. In Uttendorf (beides Bezirk Zell am See) richtete der Tobersbach erhebliche Schäden an, indem er eine Schneise durch den gleichnamigen Ortsteil zog.

Entsprechend wurden auch für Freitag wieder Unwetterwarnungen ausgegeben. Ab13.40 Uhr galt Warnstufe Rot im steirischen Trofaiach und Umgebung:

Die aktuellen Unwetterwarnungen für die Steiermark. 14 Uhr.
UWZ

Es wird wieder heiß

Das restliche Wochenende verläuft dann etwas ruhiger, es setzt sich wieder hoher Luftdruck durch und es wird abermals hochsommerlich heiß: Am Samstag muss man laut Wölflingseder erneut im Bergland mit Schauern und einzelnen Gewittern rechnen, ganz vereinzelt auch kräftig. "Das Unwetterpotenzial geht aber deutlich zurück."

Am Sonntag sind dann wieder primär über dem westlichen Bergland Schauer und Gewitter dabei, am Abend steigt mit einer Störungszone auch im Rheintal und am Bodensee die Gewittergefahr an.

Die Prognose im Detail

Der Freitag beginnt bewölkt und im Südosten und Süden noch nass. Am Vormittag lässt der Regen nach und von Nordwesten her lockert es auf. Vor allem im Bergland und im Süden gehen ab dem Mittag weitere Schauer und kräftige Gewitter nieder. Im äußersten Osten und im Südosten bleibt die Gewitterneigung gering. Am häufigsten zeigt sich die Sonne vom Bodensee bis ins Obere Waldviertel. Abgesehen von Gewitterböen weht schwacher bis mäßiger, im Osten auch lebhafter Nordwestwind. Je nach Sonne werden 23 bis 31 Grad erreicht.

Am Samstag stellt sich abseits der Alpen ein häufig freundlicher Sonne-Wolken-Mix ein. Im Bergland und im Südosten halten sich anfangs einige Restwolken mit letzten Tropfen. Ab etwa Mittag bilden sich lokale Schauer und Gewitter, die meisten von Osttirol und Salzburg ostwärts. Zumindest ab und zu lässt sich aber auch dort die Sonne blicken, am Abend beruhigt sich das Wetter wieder. Bei schwachem bis mäßigem, auf östliche Richtungen drehendem Wind liegen die Höchstwerte zwischen 26 und 32 Grad.

Der Sonntag präsentiert sich von seiner hochsommerlichen Seite, verbreitet scheint die Sonne. Im Laufe des Nachmittags nimmt zunächst über dem westlichen Bergland von der Silvretta bis zu den Hohen Tauern die Schauer- und Gewitterneigung zu. Am Abend sind lokal dann besonders in Vorarlberg und Außerfern auch kräftige Gewitter möglich mit stürmischen Böen. Abgesehen davon weht der Südostwind nur schwach bis mäßig und die Temperaturen steigen auf 28 bis 34 Grad.

Der Montag startet vom Arlberg bis ins Mühlviertel mit vielen Wolken unbeständig. Immer wieder ziehen gewittrige Schauer durch. Östlich davon zeigt sich zunächst noch häufig die Sonne. Im Laufe des Tages breiten sich teils kräftige Gewitter auch auf den Osten und Süden aus. Lokal besteht dabei Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturmböen. Der Wind dreht auf West und weht mäßig, im Donauraum auch mal lebhaft. Die Höchstwerte liegen von West nach Ost zwischen 26 und 36 Grad.

Am Dienstag scheint besonders über dem Flach- und Hügelland überwiegend die Sonne. Im Tagesverlauf bilden sich vor allem über dem südlichen Bergland einige größere Haufenwolken, die am Nachmittag vom Arlberg bis zu den Niederen Tauern zu lokalen Wärmegewittern heranwachsen können. Der Wind weht meist mäßig, lokal aus West bis Nord. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 26 und 35 Grad, am heißesten im Nordosten.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 07.08.2026, 13:57, 07.08.2026, 13:33