Ferdinand Seebacher kennt man aus "Kommissar Rex", zuletzt stand der 37-Jährige außerdem für den zweiten Teil von "Herzklang" mit Melissa Naschenweng vor der Kamera. Nun zeigt der Schauspieler, wo er Kraft zwischen intensiven Drehtagen tankt.
Für Seebacher braucht es nicht viel, damit sich echtes Heimatgefühl einstellt. Schon die Fahrt Richtung Schladming reicht. "Wenn man in Liezen von der Autobahn abfährt, ins Ennstal runterschaut und den Grimming sieht, dann stellt sich das innere Grinsen ein", erzählt er im Gespräch.
Je länger er beruflich unterwegs sei, desto bewusster werde ihm, wie sehr ihm Schladming, die Berge und auch die Menschen dort bedeuten.
Eine kleine Auszeit gönnte er sich zuletzt im Lifestylehotel nõa Schladming. Mit Hotelbesitzerin Stephanie Walcher verbindet ihn eine langjährige Freundschaft und entsprechend leicht fällt ihm dort das Abschalten.
Auch wenn Seebacher vor der Kamera problemlos ins Hochdeutsche wechselt, privat bleibt er seinem Ennstaler Dialekt treu. Verstecken will er seine Herkunft ohnehin nicht. Und wenn es um das typisch steirische "Bellen" geht, hat der Schauspieler eine ziemlich selbstbewusste Theorie: "Ich glaube, der Steirer kann das sogar besser als der Schäferhund."
Ausgleich findet Seebacher vor allem beim Sport. Laufen und Krafttraining gehören für ihn dazu, im Sommer geht er, wenn es die Zeit erlaubt, auch klettern oder paragleiten. Im Winter zieht es ihn auf die Ski.
Oder er liest. Bei den Dreharbeiten zu "Kommissar Rex" arbeitete er sich gleich durch eine ganze Reihe schwedischer Krimis. Krimi vor der Kamera und Krimi in der Drehpause, für Seebacher offenbar die perfekte Mischung.
Auch bei romantischeren Stoffen bleibt er seiner Vorliebe treu. Gerade erst hat er den zweiten Teil von "Herzklang" mit Melissa Naschenweng abgedreht. Am Lesestoff ändert das wenig. "Ein Krimi ist ein guter Kontrast", grinst er.