Nachdem im März 2026 schwere Gewaltvorwürfe gegen Christopher Seiler bekannt wurden (er hat einer Frau Koks auf die Lippen geschmiert), zog sich der "Seiler und Speer"-Musiker vorübergehend aus der Öffentlichkeit zurück. Das Verfahren wurde mittlerweile mit einer Diversion abgeschlossen – doch jetzt spricht der Sänger, gemeinsam mit seinem Bandkollegen, erstmals öffentlich darüber, was danach kam.
"Ich hab, wie das alles war, für mich beschlossen, das war meine Reise und die nimmt jetzt eine Wendung und die geht jetzt woanders hin," so Seiler im Ö3-Talk und führt fort: "Damit geht’s jedem besser und in erster Linie geht es mir besser. Bei mir ist jetzt diese Grenze erreicht gewesen."
Seitdem habe sich beim Sänger vieles verändert: "Ich spüre wieder Dinge. Ich war ja tot eigentlich, auch innerlich," erzählt Seiler. Den Vorfall beschreibt er letztlich als eine Konsequenz davon, dass ihm etwas gefehlt habe.
Dennoch betont er selbst: "Das, was passiert ist, hätte nicht passieren müssen", stellt er klar. Ganz ohne Erklärung bleibt es allerdings nicht. Alkohol dürfe zwar keine Ausrede sein, sagt Seiler – fügt aber hinzu: "Alkohol ist meistens der Grund für solche Dinge."
Seit dem Vorfall ist Seiler in Behandlung. Anders als teilweise behauptet, sei er nicht nur wenige Tage in Therapie gewesen. "Ich war mehrere Wochen in einer Klinik und bin noch immer in Therapie", stellt er klar.
Genervt zeigt sich Seiler hingegen von den Kommentaren, die ihm seit dem Vorfall entgegenschlagen. "Dass ich jetzt meinen Lebtag lang irgendwelche Kommentare von irgendwelchen Oberschlauen kriege, mit dem kann ich gut leben."