Kräuterkunde für den Hund - Was ist giftig, was gesund?

Machen wir einen kleinen Ausflug in die Küche. Welche Kräuter sind denn gut für meinen Hund und welche sogar giftig?
Machen wir einen kleinen Ausflug in die Küche. Welche Kräuter sind denn gut für meinen Hund und welche sogar giftig?©iStock, Bildmontage HEUTE
Kräuter sorgen für Abwechslung im Futternapf und manche haben sogar eine heilende Wirkung. Welche du gefahrlos füttern kannst, erfährst du hier.

Die Zeiten sind längst vorbei, wo Hunde als Wachorgan vom Tischabfall ernährt wurden. Wenn man sich genau die Inhaltsstoffe auf hochwertigen Hundefutterprodukten durchliest, ist man manchmal verblüfft über die Vielfalt und die Menüauswahl. Auch Kräuter und Gewürze sind im Hundegericht enthalten, weil es hier durchaus Grünzeug gibt, das dem Vierbeiner wirklich gut tut.

In folgender Galerie findest du völlig unbedenkliche Kräuter für deinen Hund, die die Mahlzeit deines Lieblings aufpeppen:

Heilende Kräuter

Kleine Wehwehchen kann man durchaus auch mit bestimmten Kräutern behandeln. In der obigen Bildergalerie findest du beispielsweise "Dille", die appetitanregend wirkt, oder "Brennnessel", die bei Harnwegserkrankungen und Blasenentzündungen helfen kann. "Bohnenkraut" löst Verstopfungen und lockert Blähungen und "Salbei" tut nicht nur bei uns bei Husten und Atemwegserkrankungen einfach gut. Aufgrund der ätherischen Öle, sollten frische Kräuter trotzdem sparsam dosiert werden. Getrocknet aber können sie einfach über das Futter gestreut werden, da auch der mildere Geruch den Hund weniger irritiert.

So erkennst du Bärlauch!

Achtung giftig!

Natürlich gibt es auch Kräuter die für den Hund absolut tabu sind. Alles was beispielsweise zu den Lauchgewächsen zählt, wie KnobLAUCH enthält giftiges Allium und kann beim Hund zu Durchfall, Erbrechen oder Übelkeit führen. Der kalorienarme Zuckerersatz "Stevia" (oder Hongkraut), der gerne zum Backen verwendet wird, führt beim Hund zur Unterzuckerung und ist definitiv so giftig wie Birkenzucker.

"Rosmarin" hingegen ist deshalb in unserer Bildergalerie unten vermerkt, da er bei Hunden mit Epilepsie ungeeignet ist, weil die ätherischen Öle Krämpfe begünstigen. Gesunden Hunden hilft er sogar bei Appetitlosigkeit. "Petersilie" ist auch so eine Grauzone und nur bei trächtigen Hündinnen ein Verbot weil man ihr eine blutreinigende Wirkung nachsagt.

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