Krebserrengende Stoffe in Kinderbällen!

Bei einem Test der Arbeiterkammer Vorarlberg (AK) mit 15 Kinderbällen konnten hinsichtlich der Produktsicherheit nur drei Artikel überzeugen.

Während zehn Bälle wegen gefährlicher Inhaltsstoffe ein erhöhtes Gefahrenpotenzial aufwiesen, wurden bei zwei Produkten sogar krebserregende Substanzen festgestellt, teilte die AK mit. Konsumentenschützerin Karin Hinteregger sah die Händler in der Pflicht.

Lediglich drei Artikel (ein gelber Ball mit Entengesicht, ein roter Ball mit Schmetterlings- und Lillifee-Motiv und ein blauer Ball mit Winnie-Puuh-Motiv erfüllten die Kriterien und waren in Bezug auf die Produktsicherheit zufriedenstellend.
Zwei Bälle (ein blauer Ball mit Feuerwehrauto und ein gelber Ball mit Hund) wiesen krebserregende PAK auf und wurden daher als nicht zufriedenstellend bewertet.
Die übrigen zehn Artikel zeigten ein erhöhtes Gefahrenpotenzial aufgrund gefährlicher Inhaltsstoffe und sind daher nur bedingt empfehlenswert.
Vier Bälle enthielten mehr als 0,1 Prozent eines Stoffes, der auf der Kandidatenliste für sehr gefährliche Stoffe gelistet ist. Bei Anfrage von Konsumenten gilt hier eine Informationspflicht bezüglich der Gefährlichkeit und sicheren Verwendung.

Nach Angaben der AK ist der Einsatz von PAK in Verbraucherprodukten nach dem heutigen Stand der Technik vermeidbar. Hinteregger nannte die Ergebnisse der Analyse, die vom Umweltbundesamt durchgeführt wurde, wenig erfreulich. "Der Handel ist dazu aufgerufen, bereits vor dem Einkauf von solchen Produkten abzuklären, was für Stoffe darin enthalten sind", erklärte sie. Dann würden problematische Artikel gar nicht erst in den Verkauf gelangen.

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