Demonstranten ließen Krebskranken nicht zu Chemo fahren

Straßenblockade in London
Straßenblockade in LondonImago Images
In Großbritannien schlägt der Fall eines krebskranken Mannes, der wegen einer Straßenblockade nicht zu seiner Chemo konnte, hohe Wellen.

Am Montag kam es in London zwischen den Teilnehmern einer Straßenblockade und Autofahrern zu heftigen verbalen Auseinandersetzungen. Zum 14. Mal in den vergangenen sechs Wochen brachten Aktivisten der "Insulate Britain"-Bewegung den Verkehr in der englischen Hauptstadt teilweise zum Stillstehen.

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Ein Mann war besonders aufgebracht, wie die "Daily Mail" berichtet. Er soll gerade dabei gewesen sein, seinen krebskranken Vater zu seiner dringend benötigten Chemotherapie zu bringen, als es für die beiden aufgrund der Straßenblockade kein Weiterkommen gab.

"Hoffe, Familie bekommt Krebs"

"Wenn jemand Krebs bekommen soll, hoffe ich, es ist eure Familie – damit ihr wisst, wie das ist", soll der Mann bei Bishopsgate laut dem "Daily Mail"-Bericht in Richtung der Demonstranten gesagt haben. Ein Aktivist soll entgegnet haben: "Meine Mutter starb an Krebs". Was das mit irgendwas zu tun haben soll, wurde nicht erklärt.

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