ARBÖ rechnet vor

Krieg im Nahen Osten – Tanken schon jetzt viel teurer

Eine Folge des eskalierenden Nahost-Kriegs: Tanken wurde innerhalb kurzer Zeit deutlich teurer. Der Autofahrerclub ARBÖ hat die Preise verglichen.
Oberösterreich Heute
02.03.2026, 18:05
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Die Mobilitätsexperten haben den Konflikt zum Anlass genommen, die Spritpreise genau unter die Lupe zu nehmen. Im Oberösterreich-Durchschnitt (Stand: Montagnachmittag) kostete ein Liter Diesel laut ARBÖ 1,561 Euro und ein Liter Benzin 1,512 Euro. Zum Vergleich: Vor genau einer Woche musste man für Diesel 1,512 Euro hinlegen und für Benzin 1,468 Euro.

Der Club rechnet vor: Schon jetzt entspricht das einem Anstieg von 5 Cent oder 3,25 Prozent bzw. 4,4 Cent oder drei Prozent.

An einzelnen Tankstellen war die Erhöhung, die immer mittags stattfindet, noch eklatanter. An einem Standort in 4020 Linz etwa stieg der Preis für einen Liter Diesel und Benzin um ganze 15 Cent. Wer dort beispielsweise nach 12 Uhr 50 Liter tankte, zahlte um 7,50 Euro mehr als noch am Vormittag.

"Sehr träge Weitergabe sinkender Preise"

Für die Autofahrer in Österreich sei nicht nur das Ausmaß der Erhöhung, sondern auch das Tempo ärgerlich. "Wir vom ARBÖ haben in der Vergangenheit bereits mehrmals kritisiert, dass sinkende Rohölpreise nur sehr träge an die Endverbraucher weitergegeben werden", so Landesgeschäftsführer Thomas Harruk.

Steigende Preise hingegen würden die Kosten für Treibstoff innerhalb weniger Stunden nach oben schnellen lassen. "Und das, obwohl der jetzt getankte Treibstoff bereits vor Monaten zu einem günstigeren Preis produziert und eingelagert wurde", sagt Harruk.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 02.03.2026, 18:30, 02.03.2026, 18:05
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