Der Tod des bekannten Winzers Anton Bauer (54) aus Feuersbrunn sorgt für Rätsel. Offiziell starb er am 9. Jänner an einem Herzinfarkt, doch neue Details werfen Fragen zur tatsächlichen Todesursache auf. Einen Tag vor seinem Tod soll Bauer noch in Krems unterwegs gewesen sein und dort in einem Café in der Oberen Landstraße in eine Auseinandersetzung geraten sein.
Laut Zeugenaussagen soll Bauer mit einem laut "NÖN" stadtbekannten Mann ins Diskutieren gekommen sein. Der Kremser gilt als einschlägig bekannt und soll dem Winzer einen heftigen Schlag versetzt haben. Nach anderen Darstellungen könnte Bauer auch bei einem Gerangel zu Sturz gekommen sein.
Gerüchten zufolge lag der Winzer anschließend mehrere Minuten – laut einer Aussage sogar bis zu 20 Minuten – bewusstlos am Boden. Warum in dieser Situation keine Rettung verständigt wurde, ist unklar. Nachdem Bauer wieder zu sich gekommen war, begab er sich nach Hause. Am nächsten Tag wachte er jedoch nicht mehr auf.
Es besteht nun der Verdacht, dass der Tod nicht durch einen Herzinfarkt, sondern infolge einer unentdeckten Gehirnblutung eingetreten sein könnte. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, bestätigte den Fall jedoch ohne weitere Details zu nennen. Der Leichnam wird obduziert, das Ergebnis steht noch aus.
Sollten sich die Hinweise erhärten, dass die Handgreiflichkeiten in Krems mit dem Tod in Zusammenhang stehen, könnten auf den mutmaßlichen Kontrahenten schwere strafrechtliche Konsequenzen zukommen. Für alle Beteiligte gilt die Unschuldsvermutung.