Life

Kriminalprävention: So schützen Sie Ihr Eigentum

Leer stehende Wohnungen locken Einbrecher an. Sicherheitstüren und Alarmanlagen helfen - und: Keine Urlaubsinfos auf Facebook!
Heute Redaktion
14.09.2021, 16:49

Schlecht oder gar nicht gesicherte Fenster und Türen kommen Langfingern besonders zugute. Im Sommer haben Einbrecher Hochsaison. Denn leer stehende Wohnungen und Häuser haben eine magische Anziehungskraft auf Kriminelle. Aber: „Die Mehrheit der Einbrecher gibt bereits nach fünf Minuten auf“, erklärt August Baumühlner, Chefinspektor des Landeskriminalamtes (LKA) Wien.

Der Experte weist darauf hin, dass eine Fülle von Maßnahmen möglich ist, um Häuser und Wohnungen einbruchssicher zu machen. Der Kriminalist empfiehlt konventionelle Maßnahmen wie den Einbau von Sicherheitstüren (Aufbruch dauert dadurch länger), Balkenriegel und Alarmanlagen und warnt vor Urlaubsankündigungen auf Facebook, Twitter und anderen Plattformen. Wer seinen Urlaub öffentlich ankündige (etwa auch auf einem Anrufbeantworter), rufe quasi zum Einbruch auf. Während Ihrer Abwesenheit sollten Sie „Zeichen der Anwesenheit setzen und Zeichen der Abwesenheit vermeiden“, so Baumühlner. Fragen Sie Nachbarn, ob Sie vorbeisehen können, Briefkästen leeren, ab und zu das Licht an- und abdrehen. Detaillierte Tipps gibt’s beim kriminalpolizeilichen Beratungsdienst in Wien:

Die Spezialisten der Kriminalprävention stehen Ihnen gerne mit unabhängiger Beratung zur Verfügung. Informationen zur persönlichen Beratung sowie weitere Tipps zur Kriminalprävention erhalten Sie unter der Telefonnummer 059-133 oder www.bmi.gv.at/praevention

Jetzt E-Paper lesen