Vor Spielberg-Heimrennen

Krisen-Sitzung! Updates reichen Red Bull nicht

Ausgerechnet vor dem Heimrennen von Red Bull in Spielberg schrillen beim Formel-1-Team die Alarmglocken. Es gab eine Krisensitzung.
Sport Heute
22.06.2026, 07:09
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Red Bull und Star-Fahrer Max Verstappen warten in der laufenden Saison noch auf einen Sieg. Mit einem Renngewinn hatten die Bullen bisher nichts zu tun. Mercedes dominierte zunächst beinahe nach Belieben, mit seinem Sieg in Barcelona meldete sich Siebenfach-Weltmeister Lewis Hamilton im Ferrari eindrucksvoll zurück. Und McLaren rangiert dahinter. Von Red Bull, einst das dominierende Team in der Motorsport-"Königsklasse" mit Vierfach-Weltmeister Max Verstappen am Lenkrad, redet aktuell niemand.

Die "Silberpfeile" und Ferrari scheinen enteilt zu sein, Red Bull kämpft darum, dritte Kraft zu sein, den Anschluss nicht zu verlieren. Wohl auch deshalb gab es zuletzt eine Krisensitzung in Salzburg. Mit von der Partie waren Red-Bull-Erbe Mark Mateschitz, der thailändische Mehrheitseigentümer Chalerm Yoovidhya, Geschäftsführer Oliver Mintzlaff, aber auch Teamchef Laurent Mekies, Verstappen und dessen Manager Raymond Vermeulen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Rätsel über Verstappen-Zukunft

Ein Thema dabei war sicher die Verstappen-Zukunft. So hatte dessen Manager Vermeulen zuletzt gegenüber der "Sport Bild" erklärt: "Wir möchten den Weg mit Red Bull weitergehen und Max seine Karriere hier beenden, aber natürlich mit der Möglichkeit zu gewinnen." Es ist eine heikle Phase bei den Bullen, schließlich hat Verstappen eine Ausstiegsklausel verankert, die in der Sommerpause greifen wird. Dafür darf sich der Niederländer nicht unter den Top Drei der Fahrer-Weltmeisterschaft befinden, was aus aktueller Sicht mehr als nur wahrscheinlich ist.

Aktuell ist der 28-Jährige bloß WM-Siebter. Laut Formel-1-Experte Ralf Schumacher soll Red Bull Verstappen einen neuen, bis 2032 laufenden Vertrag vorgelegt haben, sein aktuelles Arbeitspapier gilt bis 2028. Der Niederländer soll abgelehnt haben. Wilde Gerüchte, dass die Bullen versucht hätten, dem Star-Fahrer die Ausstiegsklausel durch eine Zahlung im zweistelligen Millionen-Bereich abzukaufen, halten sich ebenso hartnäckig.

WM26
Sport-Newsletter

KostenlosImmer aktuellAlle WM-NewsJetzt anmelden

Entscheidung bis zur Sommerpause?

In den nächsten Wochen könnte sich aber ohnehin die Verstappen-Zukunft entscheiden. Und einen ersten Fingerzeig gibt es beim Heimrennen in Spielberg. Dort bringt Red Bull nämlich ein großes Update-Paket mit. Doch schon jetzt stapelte Teamchef Mekies betont tief. "Jeder in der Fabrik in Milton Keynes hat extrem hart an diesem Paket gearbeitet. Aber das Österreich-Update alleine wird nicht ausreichen, wir wissen, dass wir weitere Schritte brauchen werden", ließ Mekies schon im Vorfeld aufhorchen. Der Bolide soll noch zu schwer sein, deutlich mehr als das Mindestgewicht von 768 Kilo mit sich mitschleppen. Das macht den Red Bull langsam.

Offen ist aber, ob Verstappen die nächsten Schritte mitgehen möchte. Vermeulen deutete an, dass sein Schützling bald, womöglich sogar noch vor der Ende Juli beginnenden Sommerpause, eine Entscheidung treffen möchte. Dafür braucht es jedenfalls deutliche Schritte nach vorne.

{title && {title} } red, {title && {title} } 22.06.2026, 07:09
Jetzt E-Paper lesen