Was macht Red Bull?

Schumi enthüllt pikantes Wolff-Angebot an Verstappen

Formel-1-Experte Ralf Schumacher plaudert Details aus. Der Deutsche enthüllte ein vermeintliches Vertragsangebot von Red Bull an Max Verstappen.
Sport Heute
18.06.2026, 16:05
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Verstappen und Red Bull kommen in der laufenden Saison nicht in Schwung. Der Niederländer klassierte sich im Großen Preis von Spanien jüngst auf Platz vier, ein Top-Resultat war für den Vierfach-Weltmeister aber weit entfernt. In der Fahrer-Weltmeisterschaft ist Verstappen aktuell Siebter, genau 101 Punkte – und damit vier Rennsiege – hinter dem aktuellen WM-Führenden Andrea Kimi Antonelli.

Das heizt freilich die Abgangs-Gerüchte rund um den Niederländer einmal mehr an. Auch, weil seine Ausstiegsklausel aus dem eigentlich noch bis 2028 laufenden Vertrag im Sommer greifen wird. Das ist der Fall, wenn der 28-Jährige zum Zeitpunkt der Sommerpause nicht unter den Top Drei der Fahrer-Weltmeisterschaft rangiert. Das gilt beinahe als sichere Sache. Dann könnte Verstappen die Bullen verlassen. Womöglich ist es kein Zufall, dass der Formel-1-Star jüngst in Salzburg gewesen sein soll. Ein Treffen mit der Konzernspitze sei angestanden, hat es geheißen. Womöglich gar mit Mark Mateschitz.-

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Red Bull bot V ertrag an, Verstappen lehnte ab

Der deutsche Formel-1-Experte Ralf Schumacher hat derweil aufhorchen lassen. Im Podcast "Backstage Boxengasse" erzählte der "Sky"-Analytiker, Red Bull habe versucht, Verstappen mit einem neuen Kontrakt besonders langfristig an den Rennstall zu binden – nämlich bis 2032. "Max hat sich wohl geweigert. Er hat gesagt: ,Das brauche ich jetzt nicht, ich habe ja sowieso einen Vertrag bis 2028'", enthüllte der Bruder von Siebenfach-Weltmeister Michael Schumacher.

Deshalb, so erzählte der Deutsche, würden Mateschitz und der Ex-Red-Bull-Pilot Mark Webber "hinter den Kulissen verhandeln", erzählte Schumacher. "Über wen, das ist klar", fügte der Deutsche an, meinte damit freilich den jetzigen McLaren-Star Oscar Piastri, der von seinem australischen Landsmann gemanagt wird. "Weil das Team natürlich ein Backup braucht, wenn Verstappen sagt: ,Ich habe keine Lust mehr', oder: ,Ich gehe woanders hin'", fügte der Ex-Pilot an. Ebenso soll Pierre Wache, Chefdesigner bei Red Bull und damit Nachfolger des abgewanderten Superhirns Adrian Newey, angezählt sein.

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Ganz schlechtes Wolff-Angebot?

Bei alledem stellt sich natürlich die Frage: Wohin könnte Verstappen wechseln? Viele Top-Cockpits in der Formel 1 sind nicht frei. "Bei Ferrari ist kein Platz. Bei Mercedes hört man ja, dass Toto Wolff ihm ein Angebot gemacht hat, aber das Angebot war finanziell so schlecht, dass es gar nicht infrage kommt. Aber warum sollte sich Toto Wolff neben Kimi Antonelli einen teuren Max Verstappen holen? Dann hat er zwei im Team, die gegeneinander kämpfen", erklärte Ralf Schumacher. Das kenne der Mercedes-Boss schließlich aus den gemeinsamen Jahren von Lewis Hamilton und Nico Rosberg. "Und er bringt seinen Kimi in Gefahr. Das macht überhaupt keinen Sinn", so der Ex-Formel-1-Pilot weiter.

"McLaren wäre eine Option. Nachdem Gianpiero Lambiase (Verstappens Renningenieur bei Red Bull, Anm.) dorthin geht, kann das eine Möglichkeit sein", meinte Schumacher. Oder denkbar sei auch, dass Verstappen komplett den Helm an den Nagel hängt – zumindest vorerst.

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