Kristoffersen: "Vielleicht muss ich ein Bier trinken"

Ski-Star Henrik Kristoffersen.
Ski-Star Henrik Kristoffersen.Gepa
Henrik Kristoffersen hadert mit seiner Form. Der norwegische Ski-Star plant sich mit einem kühlen Blonden von den Adelboden-Resultaten abzulenken.

Der strahlende Slalomsieger von Adelboden hieß am Sonntag Marco Schwarz. Der Österreicher gewann seinen ersten Spezial-Slalom und schlüpfte zudem ins rote Trikot des Disziplinen-Führenden – er nahm es ÖSV-Kollegen Manuel Feller nach dessen Ausfall in Lauf eins ab.

"Chapeau, Marco!", gratulierte Henrik Kristoffersen nach dem Rennen fair. Er lobte den Sieger, sprach von einem wichtigen Erfolg für Österreich. Die anerkennenden Worte wiegen schwer. Einerseits, weil sie von einem 22-fachen Weltcupsieger kommen. Andererseits, weil dieser Tage unschwer zu erkennen ist, dass ihn seine eigene Formschwäche umtreibt.

Am Sonntag fiel Kristoffersen in der Entscheidung aus. In den Riesentorläufen hatte er mit den Rängen 9 und 27 in Adelboden ebenfalls viel Luft nach oben gelassen. Im Zielraum wirkte er nach dem verkorksten Wochenende ratlos: "Vielleicht muss ich ein Bier trinken …" 

Er hat keine Erklärung für die Auftritte in der Schweiz: "Ich weiß nicht, warum es nicht läuft. In den letzten sieben Jahren habe ich so viel gewonnen. Wenn es dann fünf Rennen nicht läuft ist alles schlecht. Im Training stimmt es ganz gut im Slalom. Aber es ist nicht optimal, wenn es im Training läuft und im Rennen nicht."

Im ORF ging er dieses Mal auf die Frage, ob es sich um ein mentales Problem handeln könnte, nicht ein. Im Dezember hatte er das bejaht, angedeutet, dass Ex-Rivale Marcel Hirscher und dessen Rücktritt viel Druck ausüben.

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