Kritik an Finanzspritzen seit Schneeberger-Ära

Kanzler Sebastian Kurz feierte am Sonntag mit Klaus Schneeberger und Johanna Mikl-Leitner in Wiener Neustadt.
Kanzler Sebastian Kurz feierte am Sonntag mit Klaus Schneeberger und Johanna Mikl-Leitner in Wiener Neustadt.Bild: zVg/Franz Baldauf, Screenshot Facebook

Als Wr. Neustadt noch von der SP regiert wurde, habe es minimale Zuwendungen seitens des Landes gegeben. Ganz im Gegensatz zu jetzt, wo Klaus Schneeberger im Bürgermeister-Sessel sitzt.

Rund um Peter Pilz' gegründeter Partei "Jetzt" ist es ruhig geworden, zur Wien-Wahl tritt man jedenfalls nicht an – "Heute.at" berichtete.

Die Facebook-Administratoren der Seite "Partei JETZT Niederösterreich" sind aber nach wie vor fleißig am Posten, nach der Gemeinderatswahl nehmen sie die Stadt Wiener Neustadt und das für die ÖVP sensationelle Wahlergebnis von Klaus Schneeberger ins Visier.

Kritik nach 45%-Sieg

Wie berichtet, konnte der langjährige VPNÖ-Klubchef die "Allzeit Getreue" nach Jahrzehnten drehen, erreichte satte 45 Prozent – im Gegensatz zu den Roten, die auf 26 Prozent in den Keller rasselten.

Laut "Jetzt" mitunter ein Grund für den Wahlerfolg: Die finanziellen Zuwendungen des von der VP regierten Landes seit Schneeberger den Chefsessel in Wr. Neustadt übernommen hat.

"Beispiel Wr. Neustadt: Im Jahr 2014, unter einem roten Bürgermeister, erhielt die Stadt € 21.700 an Landesförderung. Unter einem schwarzen Bürgermeister waren es 2015 plötzlich € 1.700.000 - also fast 80mal so viel! -, 2016 € 1.500.000, 2017 sogar € 2.200.000!", schreibt die Liste auf Facebook.

Echte Demokratie gehe "freilich ein bisschen anders", heißt es in dem Posting.

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